Mittwoch, 29. April 2009

Verirrt?

Nur in Irland?

Schon vor Jahrzehnten hatte ich mich in Schleswig-Holstein, also keinesfalls im Osten mit 245 Bewerbern um 3 Stellen geprügelt!

Irre Verhältnisse hatten wir hier also schon, seitdem wir Birne zu unserem Kopf erwählten! Wenn nicht gar mit der Inthronisierung der Sachzwänge in unseren allzu klugen Köpfen!

Wer heute noch zur Arbeit geht, kann ja schon mal seine Vorfreude genießen, schon morgen daheim bleiben zu dürfen. Ich bin immerhin so schlau, mich darüber heute schon freuen zu können! Wozu noch Arbeit, wenn das Wasser eh unsere Höhlen überflutet? Arbeit UND Wohnen? Scheint kein dauerhaftes Erfolgsrezept zu sein. Arbeitslosigkeit und Wohnen funzt hier aber noch! Was wollt ihr lieber: Arbeit oder Heimat?

Angst vor 6% weniger Wirtschaft? Ich ja, denn die reichen nicht. Wir brauchen mindestens 20% weniger, und die weltweit! Aber vermutlich sollten wir überhaupt nur noch so wenig wie nur irgend möglich wirtschaften. Denn offensichtlich müssen wir lernen, dass Menschen nur fehlerhaft wirtschaften können und wir unsere Fehler minimieren müssen. Zur Zeit scheinen wir nur wählen zu können zwischen verlustreicher Arbeitslosigkeit und unserem gewinnarmen kollektiven Selbstmord (Selbstverständlich - das können wir ja eh am besten! - können wir auch Bomben auf die Köpfe unserer fehlerhaften Verantwortlichen schmeißen. Aber was macht uns dann sicher, dass wir sowas nicht mit unserem eigenen Kopf tun müssen, wozu ja nicht einmal eine Waffenfabrik oder Geld nötig wäre?) Was wählt ihr?

Kommentare:

  1. Sie prügeln sich im Praktikumsstellen. Die Schafe... Dumm wie sie sind. Das schöne ist, die Bewerbungsmappen verschwinden. Als ist noch Arbeit hatte, haben die aroganten Damen und Herrn, die Mappen untereinander aufgeteilt.Lebensläufe zum Schmieren für die Kinder gebommen. Das Geld zum Zurücksenden haben sich die Mitarbeiter untereinander aufgeteilt.
    Foto`s die nicht ins Gesellschaftliche Profil passten, wurden als Kaffetassenuntersetzer benutzt. Und Leute die höfflich nachgefragt haben, bekamen die Unterlagen mit Kaugummi in einen Briefumschlag zurück.

    Das habe in 8 von 10 Firmen immer selbst erlebt.

    Hoffentlich fällen die alle auf die Fresse. Gute Nacht Germany...

    Der Taxidriver...

    AntwortenLöschen
  2. Meine Erfahrung ist ähnlich: von 10 Bewerbungen habe ich 4-5 überhaupt zurückbekommen. Von diesen waren nur 2 in einem Zustand, der es mir erlaubte, wenigstens Teile davon wieder zu verwenden.

    Warum soll ich mich um Respektlosigkeit, um Missachtung meiner menschlichen Leistung noch bewerben?

    Das habe ich billiger und einfacher! Und mit viel mehr Zeit für mich und für euch!

    AntwortenLöschen