Samstag, 16. September 2017

Die Aufgabe

Als ich jung war, ich meine damit die letzten 60er und die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts, wurde viel darüber diskutiert, was denn wohl der Sinn und Zweck des Lebens, insbesondere des menschlichen Lebens sei.  Zum Glück ist das heute kein Thema mehr. Was aber leider nicht heißt, dass diese Fragestellung nicht weiterhin aktuell ist. Und das wird es bleiben, solange Menschen meinen, ihr Leben - ich geh' mal gutwillig davon aus: zum Wohle anderer sinnvoll zweckentfremden zu müssen.

Obwohl im genannten Zeitraum die deutsche Katastrophe der Koste-es-was-es-wolle-Pflichterfüllung gerad mal 20 Jahre zurücklag, weniger also als heute die Wiedervereinigung, spukte es immer noch in deutschen Köpfen, und wenn nicht nur da, ist's eher noch schlimmer! dieses Gespenst des sinnerfüllten, zweckgebundenen menschlichen Daseins. Ich kann es mir nur so erklären: auch das vielbeschworene Recht auf Arbeit, was allerdings nur das Konsumieren von Gütern und für andere die Kohlen aus dem Feuer holen gegen Bezahlung meint, gründet darauf. Auf die Antwort, warum es Leben und gar menschliches Leben gibt.

Streifen wir sie nur mal am Rande, die wirklich einzige Sinn gebene, konkrete Aufgabe, die ich weit und breit entdecken kann und die durch nichts anderes ersatzbefriedigt werden kann: das Kinderkriegen und großziehen.
Wenn du nach dem Sinn deines Lebens fragst und hast keine Kinder, wirst du keine befriedigende Antwort erhalten!

Einem afrikanischen Sprichwort zufolge braucht es ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen. Gut, wenn es dann mehr Kinder als nur eines pro Dorf gibt. Der Wahrheit Kern ist jedoch, dass wir mit Kindern sowohl als Individueen wir auch als Kollektiv gefordert sind.

Ich wollte mit diesem einzigem konkretem Beispiel einer sinngebenden Aufgabe eben genau das deutlich machen: diese Notwendigkeit für eine wie auch immer geartete menschliche Aufgabenerfüllung des gleichzeitigen Vorhandenseins individueller wie gemeinschaftlicher  Aktivitäten. Auch wenn zwei Einzelwesen ein Kind zeugen und vorrangige Ansprechpartner für dessen Gedeih sind, also diesen Sinn, diese Aufgabe auch für ihre Mitmenschen initiieren, kein Elternpaar wird es allein, ohne Hilfe vieler anderer Menschen schaffen.
Das Aufgaben, Sinn und Erfüllung Stiftende liegt also genau hierdrin: das zielgerichtete Zusammenwirken von Einzelwesen und Gemeinschaft.


Sonntag, 10. September 2017

Kulturbanause

Also dafür, dass Menschen die einzigen zumindest mir bekannten kulturbefähigten Wesen sind, verhalten wir uns ziemlich kulturlos!

Das gilt zumindest für die monotheistischen - äääh? - Kulturen? also chronologisch sortiert Judentum, Christenheit und Muslime!

Und für mich ist genau das der ultimative Gottesbeweis: Einen Gott, der Kultur begabt, so dumm, nicht gleich die Perlen vor die Säue zu kippen... sowas gibt's einfach nicht!

Viel Spaß bei der Wahlkultur!
Denkt daran: auch in einem SB-Laden spricht man immer nur von Unternehmenskultur! Was auch immer darunter verstanden werden will und soll, ich weiß das auch nicht.
Schleierhaft halt.

Montag, 17. April 2017

Die Geburtstunde der Angst

... ist das Vertrauen ins Falsche!

So meine Einschätzung korrekt ist, vieles deutet darauf hin: z. B. Gespräche mit meinen Zeitgenossen, lassen wir uns mehrheitlich von unseren Ängsten voreinander und - in Erweiterung dieses - von unseren Rachegelüsten aufgrund unseres enttäuschten Vertrauens leiten.

Allein schon aus dieser These folgt meine Schlußfolgerung, wonach ich jedem meiner Mitmenschen nur empfehlen kann, als angemessenes Maß für seine Fehlurteile den Umfang seiner Ängste heran zu ziehen:
je größer die eigene Angst, umso sicherer das eigene Vertrauen ins garantiert Falsche!

Insbesondere spricht hierfür das Phänomen, vor den falschen Dingen Angst zu haben:
durch Terrorismus sind wenige tausend Menschen zu Schaden gekommen, vermutlich nicht einmal hunderttausend! Weltweit! Allein diese schafft jedes Jahr nur in Deutschland unser merkwürdiges Vertrauen in die "Lebens"mittelindustrie, jenem profitablem Ableger der Petrochemie!
Von der vertrauensvoll zum Tablettmissbrauch aufrufenden, unser Vertrauen missbrauchenden Pharmaindustrie, der weiteren Tochter von BASF & Co, gar nicht erst zu sprechen.
Und wieviele Mitmenschen unser selbst erwähltes Verkehrsdobrindvieh durch seine Praktiken der staatlich verordneten Dieselblindheit in unseren Städten auf dem Gewissen hat, will auch ich gar nicht wissen! Fast noch weniger als die selbstbestellten, also profitabel sein müssende Hüter der Demokratie, unsere? Organe der Pressefreiheit!

Es ist die SCHEINheiligkeit, die uns unser URvertrauen ins Richtige nahm. Allen voran, das mehr als fragwürdige Vertrauen darauf, mit einem Stück Papier oder minderwertigem Metalls ein Stück Brot eintauschen zu können. Allein dieses Fehlvertrauen führt schon dazu, das Glück des modernen menschlichen Lebens danach bemessen zu wollen, wieviele Dinge Mensch konsumieren kann, bevor er/sie platzt. Sollte es tatsächlich ein lebenswichtiger Fehler der Evolution sein, ein Gehirn, das ein Viertel der aufgenommenen Energie auch durchs "Nichtstun" verprasst, zu entwickeln, nur damit die solcherart Ausgestatteten ihrer Gefräßigkeit, ihrer selbstverständlich nur von anderen und bei anderen sogenannten Gier gefahrlos frönen können?
Es ist schon Wahrheit drin in dem bekanntem Wunsch, "im Arsche geleckt" werden zu wollen.
Vermutlich ist es das Beste, was sozialschmarotzende, darauf vertrauend, die Opfer vertrauen schon auch diesmal wie immer dem Falschen, Diebe einander zu geben haben!

Umso verwunderlicher, dass sich am "Ablasshandel" auch im fünfhunderstem Jahr nach Luthers Thesen absolut nichts geändert hat. Allein der Kreis der Transferempfänger unseres Vertrauen erweiterte sich durch Differenzierung und Diversifikation.
Außer also, dass die Ärsch dicker, fetter und mehr wurden, blieben es die gleichen!


Aber das ist hier nicht Thema, nur Rück- und rudimentärer Ausblick, wohin eine menschliche Zukunft, sofern es die denn noch geben sollte, sich nicht mehr entwickeln darf.
Ich möchte dabei bleiben, den Nachweis zu erbringen, dass unsere Ängste unserem Leben entgegenstehen. Ja geradezu der Aufbau unseres Zlks auf unsere Angst unser Überleben immer mehr und vorzeitig (spätestens unsere Sonne ist ja unser noch dazu berechenbare begrenzende Faktor!) fragwürdig werden läßt. Und naturgemäß und berechtigt weiter unsere eigenen Ängste anheizt! Also wir selbst uns damit in einen Teufelskreis hinein manövrieren, der mich von einer menschlichen Todessehnsucht schreiben läßt!
Und dazu dient mir sehr, ich bin geradezu dankbar dem türkischem Volk, sein Referendum. Und - obwohl das ja auch nicht unmöglich! - dazu muss ich noch nicht einmal neue Verschwörungstheorien kreieren. Also gehe ich davon aus, die Abstimmung sei korrekt ausgezählt worden, wenn auch unkorrekterweise eine Partei nahezu mundtot dazu gemacht werden musste.
Auch ist es für mich keine nur türkische Angelegenheit, unsere eigenen Storchennester zeigen das gleiche merkwürdige Vertrauen ins Falsche auf!

Ich durfte dankeswerterweise schon als Teenager eine mich frappierende Ähnlichkeit deutscher und türkischer Mentalität feststellen können. Als selbst in der Kurdenhochburg Diyabakir das Volk selbstverständlich türkische Fähnchen schwenkend ihren Treibstoff fressenden Soldaten zum einmarsch auf Zypern zujubelten.
Und genau diese war für mich der Sinn hinter dem Begriff aus Kaisers Zeiten:
Türk-Alman-dost
wörtlich: Türkischdeutsche Kameradschaft
Besser jedoch: Deutsch-Türkische Freundschaft!

Denn genauso hielten es die Deutschen mit den ihren, obwohl nur ein österreichischer Thronfolger angesichts österreichischem, gegenüber den Serben arrogant ausgelebtem Chauvinismus nicht völlig unberechtig in auch schon mal türkisch gewesenem Sarajevo noch dazu mehr als ein halbes Jahr zuvor ermordet wurde.
Tatsächlich jubeltem diese Deutschen einem nachweislich und heute anerkannt, seine Minderweitigkeit NUR überkompensieren Müssendem, aber Bluterben zu.
Vergessen leider nur, wenn auch nicht von mir, waren die Deutschen insofern nur zweiundzwanzig Jahre später schlauer, wenigstens nicht mehr jubelnd und fähnchenschwenkender Weise auf die Strassen zu gehen, als unsere Okkupation Polens das Waterloo unserer in die Welt gegrölten und Hacken, leider auch Juden und nicht nur, zusammenschlagende Dummheit einläutete!


Das wiederum bleibt heute vor allem dem auch deutschem Volk des Tales der Ahnungslosen überlassen.
Umso verwunderlicher, wenn es dabei auch gegen absolut genau gleichgesinnte Türken geht!

Statt endlich in unseren Spiegeln unser ureigensten Äußeres wie Inneres zu erkennen, hauen und brennen wir alles und jeden kaputt, der/die/das einfach zu gut ist. Zu gut uns unsere ureigenste Wirklichkeit spiegelt. Spieglein, Spieglein an die Wand!

Ist doch klar: Wenn Mensch nicht erkennt, was sein wirkliches Eigentum ist, muss er sich doch fremdes aneignen, also klauen. Solange Mensch eben Eigentum vererben will!
Und auch klar? Das geht am besten, wenn man deutsche Dummheit zur Staatsgrundlage erklärt. Und jede andere als andersartig! Kulturell gar abartig.
Blut IST nun mal dicker als Wasser!

Es deutet sich auch hier wieder an: Diese ums Verrecken nicht abzulegene Verweigerung des Vertrauens in die eigene "Unfehlbarkeit" und die darausfolgende Proklamation der eigenen Minderwertigkeit und des geradezu mut-, ja! böswilligen Fehlvertrauen, jemand oder etwas anderes könnte unfehlbarer sein!
Fällt euch, liebe Mitmenschen, denn nicht allmählich mal auf, dass der kleine Mann sich vom großen nur - und wenn ich sage nur, meine ich ausschließlich! - wirklich nur in der REALISTISCHEREN Einschätzung der eigenen Person unterscheiden?
Der/die kleine weiß wenigstens um seine/ihre Winzigkeit.
Der/die Große glaubt auch nicht an die eigene Größe, sondern hofft darauf, die eigene Minderwertigkeit oder zumindest Mittelmäßigkeit durch nachgewiesene Dummheit der anderen (denn sie wählen einen ja!) der Mitmenschen kompensieren zu können!
Jedenfalls für mich steht fest: ein Mensch, die/der um ihre/seine ihr/ihm eigene Winzigkeit weiß und genau daraus das Beste machen kann, z. B. eine immer seltener werdene Größe zu entwickeln, kurz: nur so erwachsen zu werden, ist einE deutlich geringeR UmweltverschmutzerIn. Und damit deren Leben schon von vorn herein das nachhaltigere, das erfolgreichere!

Parlamentarische Demokratie oder diktatorisches Präsidialsystem?
Meint ihr wirklich, es gäbe hier einen signifikanten Unterschied in Bezug auf unser BEMERKENSWERTES Vertrauen und unseren "unbemerkten" Zivilisationsängsten?

Da es mir leider am Vertrauen mangelt, historische Tatsachen seien weiterhin Bestandteil aktueller, kollektiver Erkenntnis, möchte ich zum Schluß noch einmal einen groben Überblick vermitteln, welche geschichtliche Entwicklung zur nach wie vor heute gültigen These führte, Menschen bräuchten dauerhaft Mammis und Pappis, die ihnen ihr Weiterleben nach der Kindheit auch ohne Verwandtschaft erst ermöglichen.
Denn dies ist und bleibt unser erster Schritt. Der folgende nächste
- nachdem gerade unsere eigene Dummheit, dumme Menschen als Führer wählen zu wollen, uns erkennbar vorzeitig den Garaus bereitet, gerade diese unsere Weigerung, das Organ, das jeden vierten unserer Bissen verwendet, selbst zu gebrauchen und nur so auf Dauer unsere uns gerade selbst tötende Verschwendung zu vermeiden, anderen Gesinnungsgenossen immer unbegründeteres und unzulässigeres Vertrauen entgegen zu bringen, eine jede noch dazu selbst gewollte Führerschaft unserem eigenem Fortbestand SICHER entgegensteht -
ergibt sich dann beinahe von selbst!
Gerade diese in uns von uns geschürte scheinbare Hoffnung auf einen untrüglichen, bescheinigten, ja sogar heiligsein müssenden Schein, unsere gewollte und eigens praktizierte Scheinheiligkeit ist unserer sicherer Untergang. Unser Selbstbetrug an uns Betrügern macht es. Ist unsere mächtige, mit Erfolg zu verwechselnde Ohnmacht. Nicht etwa der sichere, niemanden betrügen könnende, weil eindeutig berechenbare Schein der Sonne, der ja auch uns unser Leben spendet, ist die Grundlage unseres Zusammenlebens. Nein, zu unsicher, zu weit weg. Gleiches Recht für alle bedeutet sicherer Selbstbetrug für alle, am erfolgreichstenb der/diejenige, die, der am meisten Menschen übers Ohr haut!
Chapeau Ergoanchen: vierzig Millionen deines Volkes, was für ein Erfolg!

Und ein weiteres, jedoch wesentlich näher liegendes Beispiel von den vielen jüngster, reindeutscher
Geschichte, wie offensichtlich auch dieser zweite Schritt schon heute und hier ist:
Es wird seit Jahrzehnten über die Bevökerungspyramide der Deutschen gesprochen. Unsere Renten sei allein dadurch schon nicht sicher, dass wir zu wenig Kinder bekämen. Wie gesagt: mittlerweile von Jahrzehnten statt Jahrhunderten zu sprechen, kommt der Wahrheit eigentlich kaum noch nahe, denn es sind fast acht, also deutlich näher am Jahrhundert als am Jahrzehnt!
Einzig allein die Einführung und die völlig unzureichenden Erhöhungen des Kindergeldes waren und sind ein Realitäten Rechnung tragende, also zumindest einer Angemessenheit näher kommende Entscheidung politisch Bevollmächtigter.
Was jedoch tun diese, außer die Armut Kinder aufwachsen lassender Familien zu beklagen und Herdprämien zum non-plus-ultra zu erklären?
Ist doch klar: den Hebammen deren Leben per Gesetz, ihrem einzigen noch dazu von uns "geklautem" Schwert, so zu erschweren, dass es nun mehr zu wenige gibt. Dafür selbstverständlich - aber das nur am Rande, dort wo's sich leichter mit der eigenen Dummheit lebt! - umso mehr H4-Opfer.
Mit der Folge der Erfahrung des letzten Jahres, in dem mehr Kinder geboren wurden als in den jeweils dreißig vorhergehenden,  in dem werden Mütter nun auch noch von ihren Geburtshelfern im Stich gelassen wurden. Also Eltern wirklich und wahrhaftig in Deutschland das absolut dümmste sind. Weit vor jüdisch-schwarzen Türken. Und selbstverständerlich erheblich dümmer auch als diese unsägliche, immer noch ahnungslose braune Brut!
Kann es wirklich noch einen besseren Beweis dafür geben, dass unsere menschlichen FührerInnen unser wahres und finales menschliche Fiasko sind?

Aber fangen wir von vorne also im Altertum an, die Geschichte unserer Suche nach Ausgleich unseres sozialen Defizites zu betrachten:

Die Begründung einer nicht mehr "natürlichen Authorität" erfolgte also gemäß der damals schon vorhandenen, der eigenen Ohnmächtigkeit aber noch bewussten und verständlichen Hoffnung auf eine jedoch bezeichnenderweise menschheitszentrierte, übergeordnete Allmächtigkeit.
Spätestens Pharao war's irgendwann einfach leid,
- bzw. bemerkte seine fortgesetzte, nicht mehr zu kaschierende Unfähigkeit, weil erfolgreich wachsende Gruppenanzahlen sogenannte natürliche Authoritäten, situativ sinnvoll und klar erkennbare, aber eben auch damit veränderlich anzupassende und anzupassend sein müssende immer schon und auch weiterhin notwendig machten -
die eigene Authorität natürlich beweisen zu müssen.
Auch hier wieder das gleiche Prinzip: Ich kann's nicht. Also wird's Gott schon richten!
Und erklärte sich selbst also als gottgewollt!
Und logischerweise - gleiches archaische Gruppenverhalten, das auch Blutrache beschwört - die "Königswürde" zum Erbgut!

Ein menschlich-gesellschaftlicher Vorgang, der bis heute aktuell ist! Nicht nur in Monarchien. Nicht nur als Grundlage unseres Erbrechtes. Sondern des gesamten "Rechts"wesen. Als Maßstab für Recht und Unrecht, Gut und Böse. Sicherheit und Ordnung, kurz:
als Ideal des demokratisch, kapitalen Weltbildes und Zusammenlebens!
Blut soll dicker als Wasser sein!

Zum besserem Verständnis: Ist es ja!
Da es das aber auch so sein soll, schränkt unser Erkennen ein, dass es das auch so ist!
Dieser unser Fehler, ist rein zufällig keiner: Aber genau das ist unser Fehler!
Diese nur ein zufällige Richtigkeit zeigt uns nur unser eigenes Glücksrittertum.

Denn wir sind alle, alle lebenden Menschen sind eines Blutes: wir haben alle die gleiche Mutter!
Ausnahmen hiervon gibt es tatsächlich, beispielsweise im westlichem und auch im südlichem Afrika. Aber diese sind so selten, weniger als ein Prozent, wohl auch weniger als ein Promille, dass sie diese Regel nur bestätigen.
Was also nützt es uns noch, von Blutsverwandtschaft zu sprechen? Unser, irgendein Gesellschaftsystem darauf aufzubauen, an das wie noch nie geglaubt haben?
Es immer schon besser wussten?

Irgendwann
- genauer:  die französische Reaktion auf das schon lange übergelaufene Faß der auch familiären, Kleingruppen-, Geburtsclanunfähigkeit,
nicht vergessen bitte: es ist die nach wie vor für uns alle gültige menschliche Unfähigkeit,
nicht die der Falschen, der Pharaos oder Putins,
sondern die nach wie vor gültige Richtigkeit unserer Geschichte und Geschichten schreibenen Suche nach Verbesserung und Weiterentwicklung unseres durchaus korrekt und wegweisend sein könnend evolutionär vorgegebes, defizitäres Sozialverhaltens -
also 1792 nach zeitvorgebenem abendländischen Gottessohn des Orients fand Mensch dann, es sei besser,
fehlerhafte Menschen zur Führung von fehlerhaften Menschen durch fehlerhafte Menschen wählen zu lassen.
Ein Fortschritt, denn nun nicht mehr Gotteswille! Allein nun menschliche Macht!

Und genau hier sind wir wieder heute, nicht nur aber auch in der Türkei!
Irgendwelche Idioten behaupten im Bewusstsein, man selber sei ja Idiot und habe es logischerweise demzufolge NUR mit Idioten zu tun, ein allmächtiger Idiot sei besser als viele ohnmächtige Idioten!

Ich Idiot hoffe jedoch darauf, dass Mensch, der ja immerhin mehrheitlich die eigene Idiotie erkennt, ansonsten wäre mir diese mögliche Erklärung nicht eingefallen, nun baldmöglichst erkennt, je mehr Macht ein einzelner Idiot - und eine einzige Bundeskanzlerin sowie jeder Boss hat die schon, umso größer UND berechtigter unsere Angst vor den Folgen unserer aller ureigensten auch ohne Eigentum Idiotie!

Denn eigentlich sind Menschen nach wie vor  Wesen, die in kleineren Familienverbänden die Welt ergründen und nutzen. Also Individuen, deren Sozialverhalten auf Fortbestand und Gruppenübersichtlichkeit ausgerichtet ist. Sobald beispielsweise verschiedene Gruppen aufeinander treffen, kann man von Menschen als soziale Wesen nicht mehr sprechen. Wir haben also nicht die Möglichkeit eines festverankerten Art erhaltenes Verhaltensmusters, wie z.B. eine natürliche Beißhemmung der stärkeren Rüden vor Hündinnen und schwächeren.
In Anlehnung an den marxschen historischen Materiealismus fasse ich dieses Defizit, diese Suche nach einer frei zu entwickelnen Verhaltenstradition, als eigentlichen Motor unserer Geschichte auf. Und damit auch angesichts unserer erreichten Fortschritte unser weiterhin archaisch strukturiertes Urteilsvermögen und unsere darauf gegründeten, weiterhin unzureichenden Verhaltensweisen uns selbst am meisten Angst bereitend.

Diese unsere Angst also ist es, die uns zweierlei vermitteln soll:
- die Notwendigkeit, unsere Geistesfähigkeiten endlich unseren Möglichkeiten anzupassen
- das immer notwendiger und deutlicher werdene Aussterben im Versagensfall.

Unsere aktuelle Wahl heißt also nicht parlamentarische oder Präsidialidiotie.
Sondern Leben Wollen UND nur so Menschen nicht zu schaden!
Erwachsen werden heißt: lieber gleich sich selbst umzubringen als ansonsten ohnehin nur noch möglichen, erweiterten Suizid!

Nochmal als Fazit:
Die These, wonach Menschen Führung bräuchten durch Menschen oder sonstwie übergeordnete Mächte ist absolut nicht haltbar. Und nur dadurch im Gegenteil beweisbar, die menschlich falsche Führung hätte den menschlichen Untergang zu verantworten. Sozusagen als vorweggenommen Gehorsamkeit an unsere ureigensten angstmachende Todessehnsucht! Auch Obrigkeitsgläubigkeit genannt!

Und zumindest erwachsene Deutsche sollten nie vergessen, dass gerade wir diesen Gegenbeweis bereits weltweit allein mit fünfzig Millionen Opfern erbracht haben!
Terrorismus? Lächerlich. Wir haben's euch doch gezeigt, wie's geht?
Nur leider und das also als Beweis unserer nicht mehr überbietbaren deutschen Dummheit wir immer noch weiter das vermeintlich Starke angesichts unserer eigenen, ohnmächtigen Schwäche bevorzugen!


Erdogan, Trump und Putin sind Waisenknaben gegen unsere erwählte Mammi Merkel!

Wir sind das Volk!

Wann vertrauen wir wieder in unsere Schwäche?
Wann wissen wir wieder, dass unser bisheriger Erfolg unsere Welt zu erobern, nie durch Stärke erreicht wurde?

Der Fortschritt wurde durch Überwindung von Defiziten, von Armut und Hunger erkämpft.
Nie von scheinheiligen, fetten, übersatten, bewegungsunfähigen, konservativen, Sozialtransfer konsumierenden, authoritären Ärschen.

Wenn wir wirklich das Volk sein wollen, und nicht nur ein vorrübergehender Pups, das satte Rülpsen einer sowohl am Rande wie gleichzeitig in der Mitte des Universums liegenden, völlig unbedeutenden Galaxie, bedeutsam nur, weil die alten Griechen diesen auf MILCH gründenen Namen dafür erfanden, dann sollten wir nicht nur damit aufhören, weiterhin unsere Ärsche zu wählen. Was eindeutig angesichts unserer überhand nehmender, immer mehr Ängste schürender Fehlurteile nur heißen kann:
Bis auf weiteres gar nicht mehr wählen!
Vor allem sollten wir unseren Mitvölkern zeigen, dass wir diese völkischen Ärsche nicht mehr sind!
Die aufkosten unserer Ärsche nur noch mehr in sich hineinschlingen wollen, was Artgenossen zum puren und sofortigem Überleben immer nötig werdener fehlt!

Wir sollten uns unsere Ängste nehmen, statt uns am geklautem Fressen anderer zu bereichern.
Dann vielleicht werden auch wir einmal ein Volk sein!

Sonntag, 19. März 2017

Einkommen

Mindestens assoziativ ist dieser post mit dem vorherigen verwandt. Und beide sind mit Sicherheit auch hilfreich beim Auffinden angemessener und Menschenwürde bewahrender Zusammenlebenskonzepte.

Vor einiger Zeit traf ich einen Menschen, der, obwohl oder besser: gerade weil er zu den Sonntagskindern gehört, sich vehement für das bedingungslose Grundeinkommen einsetzte. Und sein Hauptargument war ein in die Zukunft gerichtetes:
Binnen der kommenden 30 Jahre wird es laut Expertenmeinung die Hälfte aller heutigen Jobs nicht mehr geben. Was für ein Glück, denke ich mir dabei!
Klar, es wird sicherlich andere Stellen geben. Jedoch ebenso klar wird die zukünftige Herausforderung der Menschen darin bestehen, allen ihren Artgenossen trotzdem ein Leben sicherndes Einkommen zu ermöglichen.
Wie ihr seht, ist dieses nur vordergründig ein Verteilungsproblem, denn sowas gibet ja nicht. Sondern es geht darum, dass auch Sonntagskinder mit überduchschnittlichem Einkommen und Vermögen weiterhin einen ihnen angemessenen Lebensstandard sichern können. Was, wie wir unschwer uns ausmalen können, abhängig davon ist, ob auch viele, oder gar die meisten anderen Menschen dies auch vermögen.

Im Gegensatz zu diesem begnadeten Menschen tue ich mich ein wenig schwerer damit, wirklich rückhaltlos ein solches grundsätzliche Einkommen zu befürworten. Vielleicht liegt es an meiner eher konservativen, in die Vergangenheit gerichteten Sichtweise?
Jedensfalls meine beiden Hauptargumente dafür lauten:
1. Klar H4-Leuchten bedürfen so etwas am meisten. Jedoch empfinde ich als ungerecht, dass nur sie in einen solchen Genuss kommen!
Jeder tut, was er kann und belommt dafür das, was er braucht.
Nicht nur Arbeitslose. Weit mehr sicherlich, die dafür hart abeitenden!
Also was für H4-Empfänger dringenst nötig ist, wäre für die anderen eine angemessene zusätzliche Anerkennung der Gesellschaft für ihre Leistungen!

2. In der Vergangenheit und Gegenwart stehen wir als Menschheit vor dem Problem, dass Leistungen unabhängig von ihrem Wert eben für uns bezahlt werden. Wie häufig ist es, dass fast verbrecherische und auch gerade kriminelle "Leistungen" am höchsten belohnt werden?
Keine Ahnung!

Aber ich weiß, dass wohl gar die wertvollsten Tätigkeiten für den Fortbestand unserer Gesellschaft eher gar nicht oder doch unangemessen gering anerkannt werden!
Dazu brauche ich noch nicht einmal zu wissen, wie gering beispielsweise Erzieher und -innen belohnt werden dafür, dass sie - so sie es denn erleben - bereits mit 40 ergraut sind.
Viel, viel schwerwiegender empfinde ich es jedoch, wie gering wir die sogenannte "Hausfrauentätigkeiten" unabhängig davon, ob auch Männer sie ausführen, bewerten.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen verhülfe auch hier zu einem angemessenerem Miteinander!

Die Folgen sind bereits offensichtlich für uns: Mensch müsste ziemlich bescheuert sein, um heutzutage und hierzulande noch Kinder in die Welt zu setzen!

Und die weniger offensichtlichen Folgen davon werden wunderbar beispielhaft durch unsere Kanzlerin dokumentiert. Kinder helfen Erwachsenen nicht zu vergessen, was Mensch sein heißt!
Zuvorderst heißt es, sein eigenes Kindliche nicht zu vergessen.
Tatsächlich verhelfen Kinder - und wohl auch nur Kinder? - Menschen dazu, selbst erwachsen zu werden!

Und uns allen verhülfe das dann dazu, dass Menschen sich nicht mehr so grausam sinnlos und bescheuert in die Öffentlichkeit wagten. Mit Kindern hätten wir alle dann wirklich Besseres zu tun!

Also sollte ein bedingungsloses Grundeinkommen tatsächlich mehr kosten, als das, was wir bisher dafür ausgeben, wir ALLE bekämen dann wirklich etwas für unser Geld!
Und investierten deutlich damit in unsere Zukunft!

Samstag, 18. März 2017

Statt Arbeit

.... Gehirnschmalz!

Ich weiß wirklich nicht, wie ich diesen post hätte benennen sollen:
Dokoweisheit vielleicht?
Aber so heißt ja bereits der blog.
Meiner Person am angemessensten wäre die Frage an meine Mitspieler, wann denn auch ihnen das ewige Gejammere über sch... Verteilungen aus den jeweiligen Hälsen hängt?
Womit wir dann allerdings sofort wieder in der Gesellschaftspolitik wären, die ja nach wie vor von der ewig ungelösten Frage nach gerechter Einkommens- und Vermögensverteilung bestimmt wird.
Und diesen Scheißhaufen will ich mir angesichts jammernder Milliardäre nun wirklich nicht mehr antun!

Bleiben wir doch einfach mal beim Doko.
Da offensichtlich für jedeN SpielerIn eine miese Verteilung als persönlicher Affront gilt, wird hier sehr deutlich, was für archaische, ihren Fähigkeiten und Techniken geistig hinterherhinkene Wesen Menschen sind. Wo also Menschen meiner Erfahrung nach die meisten Defizite aufweisen. Und das, obwohl sie bereits mehrfach gelernt haben, wie sinnlos und vor allem wie unrealistisch egozentrische Weltbilder sind!
Hier also besteht - ähnlich wie beim Doko oder in jedem anderen Spiel - die leichteste Möglichkeit, sich selbst zu verbessern. Und damit ist es auch wie mit den Karten:
Dadurch, dass miese Blätter sich doch die Chance auszeichnen, mit ihnen die meisten Fehler zu machen, ist es mit ihnen also auch am leichtesten, zu lernen, diese zu vermeiden.

Und mal abgesehen davon, wie sehr ein Mensch sich gedanklicher Verrenkungen bis hin zu Verschwörungstheorien -  z.B. die Mischeroutine in einem Dokoprogramm sei extra seinet-/ihretwegen zu seinen/ihren Lasten manipuliert worden - ergeben muss, stellte sich doch auch sofort die Frage:
Wenn ich gute Karten bekäme, wäre allein dadurch die Verteilung gerechter?
Hängt also eine ungerechte Verteilung wirklich nur davon ab, wie sie sich MIR darstellt?

Ich hätte diesen post also wohl Egomanie nennen sollen?

Dabei ist die Lösung für das Verteilungsproblem doch wirklich sehr einfach:
es ist keines!

Erfolg wird im Leben wie beim Doko zu absolut gesehen; Scheine oder Punkte sind das allzu leicht zählbare Maß. Ich habe keine Ahnung und kann außer dem, was ich bereits zu dieser in meinen Augen weißen Scheiße (weiß beinhaltet alle Farben) gesagt habe, nichts weiter mehr hinzufügen, was im realen menschlichem Miteinander sinnvoll und/oder -los wäre. Beim Doko jedoch sind Spiele gleichermaßen langweilig, unabhängig von ihren Verteilungen, aus denen nicht das gemacht wurde, was aus ihnen hätte gemacht werden können.
Und damit müssen!

Es kommt also beim Doko absolut nicht darauf an, ob die Karten gut oder schlecht sind. Es kommt nur darauf an, was Mann mit Frau aus ihnen macht!

Ach ja!
Und weil das hier ja nun wirklich nicht sonderlich kompliziert ist, ich vermute mal, von vielen wird das sogar als zu banal bewertet, kann ich eigentlich nur die Arbeit als Verursacher dieser hanebüchenen Gehirnvernagelung ausmachen. Und somit den gewählten Titel als Verbesserungsvorschlag für das Leben als Mensch empfehlen!
Und damit wäre dann auch gleich die Frage: Lebt Mensch, um zu arbeiten, oder arbeitet Mensch, um zu leben? als sinnlos geoutet.

Wenn Mensch wirklich lebendig sein will, sollte er sich nicht allzu lange mit der Arbeit aufhalten!
Gehirnschmalz ist da als Maß des Erfolges deutlich realistischer!

Last not least:
Beim Doko gibt es einen Trost für diejenigen, denen der Trost in diesem post bisher abgeht.
Die Spiele - gerade auch wenn sie Punkte bringen - werden mit guten Blättern verloren!
Denn nur mit ihnen hätte Mensch Chancen auf mehr gehabt!

Mir jedenfalls, der ich mich in den Dingen, die maistreamhaft als Indikatoren des Erfolges angesehen werden, eher als minderbemittelt, als Pechvogel also ansehe, ist es jedoch immer ein Trost, mit Sonntagskindern, die dieses ihr Sein auch zu schätzen wissen und umso mehr sich anspornen, auch daraus das Beste zu machen, zusammen zu kommen. Ich weiß dann, dass mein vermeintliches Pech, mein mir eigenes Unvermögen wenigstens dazu nützte!
Und danke hiermit allen, die obwohl sie bereits können, das immer noch und immer besser auch wollen! Und sich damit aus der Masse der nichtskönnenden Alleswoller bzw. der vermögenden, alleskönnenden, eben auch alles blockierenden Mauerfetischisten hervorheben.

Dienstag, 28. Februar 2017

Schnippsel

Wer das Dunkel fürchtet, kann das Licht nicht lieben.

Zwei müssen sich sehr ähnlich sein, wenn sie Gegensätze sein wollen.

Sehen ist ein intellektueller Vorgang, kein mechanischer!

Blind zu sein, ist kein Fehler; das nicht zu wissen, führt zur Katastrophe!

Auf dem Grabstein einer jeden Republik steht:
Hier haben Blinde Blinde gewählt und sich von ihnen wählen lassen.

Aus Angst vor dummen Wählern die Dummheit zur Staatsräson zu erheben,
wird Populismus gennannt.
Tatsächlich sollte man es Öffentlichkeitshurerei nennen!

Um Nutzloses an den Mann zu bringen, muss man ihn für dumm verkaufen.
Gilt auch für Frauen!

Montag, 27. Februar 2017

Spannungsfelder oder Mission Impossible

"Warum glauben wir eigentlich immer, Menschen hätten nur ein einziges Motiv für ihr Handeln?"
 (freies Gedächtniszitat aus John le Carré: "Agent in eigener Sache", auch bekannt unter dem übersetztem Originaltitel: Smiley's Leute).

Das Thema dieses Postes ist, auch als Voraussetzung zum Finden angemessener Zlks und damit Fortführung der letzten vier gedacht:  

Menschliche Mixturen

Wie heißt es so schön: Auf die Mischung kommt es an!


Und dabei geht es mir nicht so sehr, um eine möglichst vielfältige, pluralistische Mischung von Menschen und Kulturen. Die ist es erst in zweiter Linie wichtig, als Ausgleich dann nämlich, wenn es an für mich selbstverständlich individuellen, vielfältigen Mischungen innerhalb jeweils nur eines Menschen mangelt. Jedoch ist deren Wichtigkeit sowieso außerhalb jeder Frage, denn der Pluralismus der Menschen ist überlebensnotwendig; wie sonst sollte sich eine Art - und sei es gerade auch Homo sapiens - an verschiedene Lebensräume, und vor allem sich immer wieder verändernde, anpassen können?
Fremdenfeindlichkeit bis hin zum Völkermord ist also allein schon deshalb Selbstbetrug, -mord und Mord, weil es die Überlebenschancen der Art rapide vermindert. Woran sich auch nichts ändert, wenn diese Risikovermehrung erst in hunderten oder gar tausenden von Jahren lange nach Ableben der selbstbetrügerischen Mörder bemerkbar wird. Dann nämlich ist der Schadensfall schon längst eingetreten: das Kind im Brunnen lange ersoffen, der "point of no return" unwiederbringlich überschritten!

Es gibt nun mal keine deutsche Grenzsicherung, ganz einfach deshalb, weil es auch kein Deutschland (oder sonst ein Land!) gibt. Wenn wir vom erdnahen Orbit aus auf die Erde schauen, sehen wir außer Gebirgen und Flüssen und Meeren keinerlei Grenzen. Schon gar keine namentlich benannten. Und auch, dass wir Gebirge usw, aber nicht beispielsweise bewirtschaftbares Land als Grenzen ansehen, ist ausschließlich unserer art-subjektiven Wahrnehmung zuzuordnen, keinesfalls einem objektiven Sachverhalt geschuldet.
Menschen können ja auch ohne gottgegebene Flügel fliegen. Grenzen, so es die denn mal gab, verschieben sich ins Unendliche; fürchten uns und flüchten vor uns, verdünnisieren sich ins Nichts!
Asche zu Asche, Staub zu Staub, Nichts zu Nichts!

Und auch menschengemachte Grenzen hindern Mensch nicht, fordern ihn eher heraus, auch diese zur Flucht zu verhelfen!
In den 1950/60ern haben wir die Schallmauer solange durchbrochen, bis diese ersatzlos wenn auch immer wieder mit einem ohrenbetäubendem Knall in sich zusammen fiel.
Gleiches taten dann 1989 Volksteile von uns mit der Berlinmauer, gehirnvernebelt und -vernebelnd, also bewusstseinsbetäubend ohnmächtig "Wir sind das Volk!", nicht etwa "Wir sind ein Volk!" skandierend.
Welches ist und war also der größere Knall?
Jedenfalls Grenzzusammenbrüche sind immer sehr und nur im bestem Fall nur lautstark.

Einzig möglicher Realismus kann also nur sein: wenn auch individuelle Begrenztheit sich als unvermeidbar herausstellt, kollektive (Gruppen-) Grenzen jedenfalls nützen niemandem.
Sie verschwinden einfach nur, fliehen vor uns ins Nichts!
Sind selbst nur Ausdruck individuell zu starker Begrenzung.
Menschen hingegen sollten also Grenzen nicht sichern, sie werden sonst mitgerissen dorthin, wo und was niemand von uns lebendig ist und sein will: das Nichts!
Und indivuell noch mehr als eh schon nach der eigenen Begrenzung zu streben statt hin zur schnellstmöglichen auch persönlichen Erweiterung widerspricht jedwedem, vor allem dem eigenem Leben!
Grenzsicherung bietet also dann nur Sicherheit, wenn man selbstbetrügerisch und -mörderisch sicher totes Nichts sein möchte.

Was aber auch ohne Sicherung hundertprozentig sicher ist!
Mensch muss einfach 'ne Plastiktüte über den Kopf ziehen und ist nach wenigen Minuten unschlagbar erfolgreich damit!
Wozu also Bomben und Pistolen? Damit wir mörderische Plastiktüten haben?
Auch vor menschlicher Entwicklung von Kunststoffen und der Produktion von Verpackungsmüll daraus wurde uns natürlich ausreichend Material zum Leben UND Sterben geboten. Ein Streben, selbst ein mitmenschliches Streben nach mehr, ist nur dann erfolgversprechend, wenn es ein Streben nach MEHR LEBEN ist!

Aber wie gesagt, das ist hier nicht mein Thema, denn es ist bereits ausreichend und erschöpfend abgehandelt.

Die schönste Verbindung zwischen individueller und kollektiver Vielfalt besteht in dem Satz:
Ich bin so wie ich bin, weil du so bist, wie du bist!
Und wenn man diesen in unser kostenminimierendes Profitwertedenken presst, werden sogar zwei Sätze daraus:
Ich kann es mir leisten, so wie ich bin zu sein, weil du dir gleiches leistest/leisten kannst.
Und:
Ich leiste mir mein Sein auch auf Kosten deines!
Oder besser:
Wenn alle so wären wie ich, stürben wir auch alle gleichzeitig! 
Käme das Ende unserer Art nur schneller, keineswegs sicherer!
Und sei es nur deswegen, weil wir alle die gleichen Fehler hätten!

Womit wir nun beim eigentlichen Thema wären.
Wieso sind Menschen beides gleichermaßen: sowohl verschieden, wie auch erschreckend identisch?
Oder:
Was trennt uns voneinander statt uns zu verbinden, sodass wir keines weiteren Verbandes mehr bedürfen?

Es sind eben nicht unterschiedliche, abgegrenzte und abgrenzbare Motive (Beweggründe, Antriebe), Wünsche, Hoffnungen, Illusionen. Die sind alle gleich.
Die Schwierigkeit, sie zu nennen, besteht nicht in ihrer unendlichen Zahl, im Gegenteil, die ist sehr überschaubar, vielleicht vier? Für mich ist es nur eines, wie hier beweisen, wenigstens aber nur dar-, vorstellen will. Sicher aber höchstens zehn.

Sondern in unserer/n Sprache/n.

Beispielsweise der Begriff: Egoismus beinhaltet mehrere Motive. Nämlich auch wieder nur beispielsweise neben Selbstschutz auch so etwas wie Altruismus. Also auch das sich Einsetzen für seine Mitmenschen kann und wird auch zumindestest zu einem Teil Egoismus als Ursache haben.
Wenn wir uns also ein sprachliches Regal konstruieren, in dem Egoismus ein Boden ist, so kommt dann das ebenfalls denkbare Motiv Altruismus (Selbstlosigkeit) darin nicht vor. Es sei denn, wir wären wenigstens so schlau, den Boden "Egoismus" mit dem Doppelnamen "Egoismus/Altruismus" zu etikettieren.

Und auch der Versuch, menschliche Motive nach Bedürnissen, deren Befriedigung kurz- (Atmen), mittel- (Trinken) und langfristig (Essen, Wärme, Mitmenschlichkeit) nicht nur überlebens-, sondern auch lebensnotwendig sind, zu benennen und zu ordnen, muss - zu unserem Glück! - versagen. Denn sie -WIR!-  sind einfach zu situationsabhängig. Wir stehen immer im Spannungsfeld wechselnder, sich situativ sogar widersprechender Notwendig-  und Möglichkeiten.
Also nicht nur, dass man zugunsten langfristigerer Ziele (Bedürfnisbefriedigungen) auf kurzfristigere verzichtet (also kurz- oder mittelfristig Mangelsituationen sich aussetzt),
bestes Beispiel: das Tauchen - für einige Minuten verzichte ich besser aufs Atmen, um Perlen der Tiefsee lebenslang zu erfahren oder gar zu erobern,
es ist uns auch möglich, langfristige Überlebensmöglichkeiten zu verkaufen, um dafür einzuhandeln, kürzerfristige Situationen (vermeintlich?) besser zu überstehen.
Auf Kosten unserer späteren Nachkommen jetzt "besser" zu leben, "nach mir die Sintflut" sind ja nur die Spitzen solcher Eisberge. Und auch diese könnten wir in unser Motivationsregal packen, wenn wir es denn so aufbauten.

Deutlich wird jedoch bei einer bedürfnisorientierten Strukturierung von Motiven die Abhängigkeit der Mischungsmöglichkeiten und damit der Motivationen vom Grad der Notwendigkeit der Bedürfnisbefriedigung = Lebensnotwendigkeit:
nur wenige Motivmischungen sind für Handlungen unter Sauerstoffabschluß möglich bis hin zu nur durch die Gesamtzahl aller Menschen begrenzten Mischungsmöglichkeiten, wenn es um die Befriedigung von nur Hunger oder Wärme oder gar Kulturbedürfnissen geht.

Andere, weniger häufig genannte Motive möchte ich noch nennen:
Selbstdarstellung (Exibitionismus),
ganz wichtig: Neugier! deren wichtigstes Untermotiv das Ausprobieren, also sowas wie Versuch und Irrtum ist;
Lernen,
vielleicht auch sowas wie Staunen und Bewundern?
also sicher aber Spaß haben, Leben in seiner Vielfalt, seinen unermesslichen Möglichkeiten geniessen wollen?
oder sind das auch bereits schon Teile von Neugier?
aber geniessen kann man doch gerade erst Bekanntes, sich also bereits Wiederholendes, wo bliebt da die Gier nach Neuem, Fremden, Unbekanntem? Ach deutsche Sprache, schwere Sprache!
und - natürlich -
Leben!

Die Motivation vom Leben an sich ist eben genau und nichts anderes als Leben!
Also spätestens auf dieser Ebene wird ein Beweggrund eines Seins (das Universum der bionischen, anorganische Materie in diesem Fall) zum Sein an sich (Leben, organische Materie, lebendiges, sich reproduzierendes Universum).
Der Sinn also zum Zweck!
Also erst das Leben selbst "heiligt" das Leben.

Und das menschliche Analog besteht also im Schaffen eigener heiliger, menschlicher Götter! Die proklamierte Umkehrung von Ursache und Wirkung: Gott als Ursache von Mensch kann so nicht stimmen! Aber Mensch als Ursache von Gott ist Leben!
Erkennbar am kollektiven Religions"bedürfnis" ist eben diese Gleichheit, diese Nichtunterscheidbarkeit von Sinn und Sein!
Das individuelle Religionsbedürfnis, das ich als gegeben allein durch sein einfaches Sein akzeptieren muss, ist in diesem Zusammenhang Ausdruck auch nur eines individuellen Seins, einer bestimmten, wertvollen, unwiederbringlichen Mischung von Motiven, also individuelle Religionsausübung als Ausdruck bestimmter Motivation und damit gleichrangig mit jeder anderen individuellen Motivation.

Der Begriff "Motivation" beschreibt also eigentlich nicht das, was er vermeintlich beschreiben soll: nämlich den Grund einer Tat eines Menschens. UND damit auch nicht weitergehend DIE Ursachen menschlicher Handlungen.
Vielmehr beschreiben solche Begriffe unsere menschlichen Erfahrungs-Wertesysteme, unsere Begriffs- (oder sollte ich sagen: Begriffsstutzigkeits-)schemata.
Schlicht unsere Sprache und die Güte ihres Spiegelbildes der Wirklichkeit in unseren zum Kollektiv erhobenen Gruppenerfahrungen der Realität.
Tatsächlich aber sind sie wirklich nur als Spiegelbilder real, sehr, sehr, sehr.... also verschwindend selten nur Ausdruck der Realität!
Aber das hat uns bisher nicht geschadet, im Gegenteil: es ermöglicht es, dass auch wir und immer mehr von uns zur Realität gehören.
Nur sollten wir unsere eigenen und bis jetzt erfolgreichen "Wirklichkeiten" nicht mit der einzigen, auch und womöglich gar besser ohne uns stattfindenen Realität verwechseln.
Schon gar nicht bloße, subjektive Wahrnehmungen zur kollektiven Wahrheit erheben!

Diese Erkenntnis begründet die an sich uralte, viel, viel älter als jeder Vorläufer dessen, was einstmal dann Deutsch zu werden verspricht, philosophische Fragestellung, ob ein Baum auch dann ein Baum wäre, wenn keinE DeutscheR ihn so benennte. Sodass das auch ursprünglich nicht in Deutsch und damit auch nicht Bäume betreffend als fragwürdig erkannt, ge- und hinterfragt wurde. Aber sie wurde schon und nur von uns gestellt: von Menschen! Spätestens vom Homo sapiens!

Wie an und in sich falsch also müssen dann erst Rechtssysteme sein, die beispielsweise zwischen Tötungsdelikten nach eindeutigen Mordmotiven suchen und immer/nie/immer und nie finden?
Unabhängig beispielsweise vom Bildungsstand beurteilter Maßen ausreichend gut auswendig lernen könnender RichterInnen, die sich anmaßen, danach suchen, das beurteilen zu wollen?
Einzig allein abhängig von einer bestimmten Sprechmotivation sprachbegabter Menschen.
Oder wie richtig oder falsch müssen die Urteilsfähigkeiten von Staatsfrauen und -männern als verantwortliche Vorstände ganzer Armeen von straffrei, gar be- und entlohnt töten wollender und sollender Menschen?

Welche menschlichen Motivationen sind dazu notwendig, was braut sich da zusammen in Menschen, die selbst bei solchen grundsätzlichen Urteilsillusionen nicht lieber ihre eigenen Mischungen - wenn schon Realitätsbeurteilungen überlebenswichtig für Menschen sind - beurteilen wollten?
Und nur damit schon weit mehr als überfordert sind?
Andere Menschen sanktioniert nur deshalb beurteilen wollen, weil Mensch sich selbst nicht, statt am besten beurteilen kann?

"Freunde auszuspähen, geht gar nicht!"
Ach nur Fremde?

Ach, und sie umzubringen, ist dann ein Muss?

Was ist von einer Sprache, in meinem Fall Deutsch! zu halten, in der Menschen nach Freund und Feind und diese nach Fremdheitsgrad oder doch nach Motivationen, zweifelhafte? nein: nie stimmen könnende Regalbauten, eingeteilt werden?
Können wir, auch ohne Holocaust oder auch ohne überhaupt zufälligerweise deutsch zu sein, überhaupt stolz auf unser noch dazu ein-Prozent-minderheitliches-Inländer-neunundneunzig-pozentiges-weit-über-absolutes-Mehrheits-Ausländer-Sein sein?

Und noch als letztes vor den dann nur noch folgenden zwei Nachbemerkungen:
Wenn meine europäische Erfahrung stimmt, wonach Kriege/Konflikte am ehesten unter sich allzu sehr ähnelnden Menschen stattfinden
- ich machte das lange schon vor dieser am meisten selbst-mörderischen Auflösung des jugoslawischen Staatsverbundes,
also je ähnlicher desto mörderischer!
an den Auseinandersetzungen von Iren und Briten sowie den immer noch andauernden zwischen Griechen und Türken fest -
ist Fremdheit eh kein überzeugender Maßstab für Un- bzw. Sicherheit.
Und auch unser lächerliches, einprozentiges Ab- und Ausgrenzungsbedürfnis dient dann nur als Beweis dafür, wie ähnlich sich weltweit, globalisiert lebende Menschen bereits geworden sind.
Sollten sie denn jemals unterschiedlich gewesen sein!

1. Versuch macht klug
Was ich versuchte mit dieser Darstellung unserer Antriebe, ist, zu verdeutlichen, wie sehr es unserem lebens- und überlebensnotwendigem Zusammenleben schadet
- und das ist dann auch durch kein Konzept ausgleichbar, ein jedes Konzept, das das Sterben managen soll, ein jedes Management des Todes also, hat zwangsläufig das Sterben zur Folge
- das ist ja sein Sinn und Zweck, sein Sein! -
und kann auch nur das Sterben, niemals ein Leben und damit auch kein Überleben leisten und gewährleisten! -
wenn wir immer mehr nur eines, nämlich Profit/Gewinnstreben als maßgebliches unserer Motive verallgemeinern.
Also die
Verknappung der Motive, die Verarmung unserer Motivationen ist viel lebensbedrohlicher als die Verknappung der Rohstoffe!
Welche ja auch nur dann lebensbedrohlich ist, wenn es lebenswichtige Materialien sind.

Die Vermehrung und Bereicherung unserer nur als Armut zu bezeichnender Begrenztheit sollte uns endlich die ihr angemessene und mehr der Realität entsprechende Sorge bereiten.
Das Befestigen, das Schaffen, die Vermehrung statt das Niedereißen von Grenzen aus Angst vor Dummheiten anderer ist einzig und allein Ausdruck einer individuell übergroßen, eigenen Dummheit. Und das erst dann mit und zu Recht, wenn besonders Schlau sein wollende aus Angst vor eben dieser  vermeintlich individuellen Dummheit, Dummheit zum kollektiv Erstrebenswertem, zur Staatsräson machen!
Dieser Prozess wird durch Möchtegernschlaue dann gern Populismus genannt. Wobei eben gerade diese Wortwahl besagt, wie wenig schlau auch der/die Klügste von uns nur noch sein kann. Wie dumm es also für und von uns ist, Volk, Populus nicht immer schon und auch weiterhin mit Pöbel gleichgesetzt zu haben.

Wir sind der Pöbel!
Und werden auch dadurch nicht besser, je mehr Pöbel es gibt!
Den zahlenmäßig geringsten Pöbel gibt es nachweislich nur dann, wenn es nur noch ein einziges Volk, die Menschheit als Ganzes gibt. Erst dann dürfen und könnten Menschen behaupten, sie seien das Volk!
Und ob das dann erstrebenswert ist, hängt wie immer schon von der Zahl der daran Beteiligten ab. Denn diese bestimmt das Überleben einer jeden Art.


Der Wortstamm jedenfalls ist immer wieder der selbe!
Und auch Demos wie dann auch die Herrschaft des Volkes, die Demokratie, gründen auf diesem immer wieder nur gleichen Begriff!
Wenn Blinde wählen und sich von Blinden wählen lassen, dann ist es mit jeder noch so menschlichen Sicht, gar einer immerschon und noch weiterhin auch menschlich notwendigen Weitsicht schlecht bestellt!
Die Grabinschrift einer jeden res publica. Das Los jeder Öffentlichkeitshure.

In meinem Motivationsregal ist allein deswegen schon kein Platz für Armut, Reichtum, Gier u.s. materialistisch w., weil Gewinnstreben=Habgier kein Motiv für mich ist. Auch Gewinnstreben hat für mich Ursachen, die in den jeweiligen, individuell unterschiedlichen, kollektiv jedoch immer gleichen Mischungen der Beweggründe/Motivationen der Menschen zu suchen UND zu finden sind.
Was jeweils die/der Einzelne als Gewinn/Profit ansieht, ist ihr/sein individiueller Ausdruck seines/ihres ureigensten Seins. Und damit wichtig und interessant und aufschluß- wie lehrreich für alle Menschen. Und nie ein Grund, diese sich selbst und immer ehrlich darstellende Menschen zu sanktionieren, weder belohnend noch bestrafend, weder lobend noch tadelnd.
Eine jede nachhaltigere Beurteilung von Menschen durch Menschen ist immer reinster Chauvinismus, immer Bevorzugung der eigenen Mischung in den jeweiligen Gruppenzugehörigkeiten.
Und Bildungsstand, gar Hochschulstudium ändern solange daran nicht das Geringste, solange das Studium in der Wirtschaftsfakultät, das bloße Auswendiglernen von anderen, gar längst verstorben  Gedachtes als akademisch gilt!

Wir Menschen, egal ob dumm UND klug, arm und reich, sind alle nur einer einzigen Gruppe zugehörig, mit der nur wir leben wie sterben:
Homo sapiens!

Was für ein Völkchen!
Allein nur die Ameise vereinigt auf sich mehr Biomasse als die gesamte Menschheit.
Allein die Bevölkerung auf und in nur einem einzigen menschlichem Körper sprengt jede unserer Vorstellungen davon, für wieviele Menschen denn unser Raumschiff Erde wohl ausgelegt sei!

Wir sind uns immer alle immer wahnsinniger gleich:
in unserer Dummheit wahnsinnig klug, in unserem Reichtum wahnsinnig arm dran!

Also was uns trennt, dient unserem Überleben, wenn nicht gar einfach nur unserem Leben!
Aber nur, wenn wir das uns Trennende als unsere eigentliche Verbindung, als unser aller Verbindendes ansehen und auch so benennen. Das wir umso weniger benötigen, je weniger wir selbst uns unsere zu verbindenden Wunden schlagen. Je weniger wir bekriegen wollen, was uns als fremd vorkommt, einfach weil es uns zu gleich ist, sodass wir vor unserem eigenem Sein plötzlich in unserer immer noch UnWeisheit erschrecken!
Das ist der Grund, warum es auf die Mischung ankommt. Und gute Mischungen immer besser werden, je mehr Mischbares vorhanden ist!

2. der englische Gleichklang von Mischen und Mission
auch als Hinweis darauf, wie ähnlich sich noch so sehr unterscheidbare Motivationen sind und noch mehr werden, je mehr sie einer Mission und zur Missionierung dienen.

Dass ich im Titel dieses deutsch/englische Wortspiel, mir geläufig als Kartenspieler, verwende, sollte unserem (wiederge-)kommendem Heilsbringer Martin als Hinweis dienen, dass jedes Konzept, für das er und alle seinesgleichen inklusive meiner Wenigkeit Arbeitsverträge verändern wollen, immer nur Todeskampfmanagement sein kann.

Zlks jedoch nur dann Sinn mächten, wenn sie das Überleben wenigstens gegen den menschlichen Selbstmord (als Vorläufer aber fast schon identisch dafür: wenigstens gegen den Selbstbetrug) sicherten.
Und für solche wären zumindest örtlich begrenzt (deutschland-/schweizweite) bedingungslose Grundeinkommen viel eher geeignet, als alle Bestimmungen, die grundsätzliche Mängel an Wissen/Einsichten/Erfahrungen/Werte/Kultur und Motivationen weiterhin umverteilen zu Gunsten weniger zu Lasten letztendlich aller!

Also auf zu Martins Mission Impossible!
Oder Martin?

Und mal unter uns, so von Mann zu Mann (und sollte ich mich irren, hoffe ich sehr darauf, dass Frauen, meinetwegen auch gern Pastorentöchter, vehement widersprechen!):
Wie sehr es auf die Mischung ankommt, wird auch daran deutlich, wie Frauen Männer als gute, mäßige oder/und saumäßige Liebhaber beurteilen. Und das hat mit objektivierter, in Zahlen und Werten
 - ob nun 10, 20 oder gar 2010 -
gefasster, aber immer nur subjektiver Schwanzlänge absolut nichts zu tun!

Mittwoch, 15. Februar 2017

Muss es Regeln geben?

"Auf jedem Schiff, das da dampft und segelt, gibt es eine, die das regelt!"

Echt? Und wer soll das sein? EinE KapitänIn, die, der das Schiff auf Grund setzt? Nur um mal freundlich irgendwelche Bekannten zu grüßen? Oder den Flieger in Wolkenkratzer menschlicher oder unmenschlicher Art setzt? Aus schnödem Egoismus*)?

Und dabei haben wir noch nicht einmal die eigentliche Frage - nämlich: welche Regeln muss es denn geben? - am Wickel!

Wie ihr seht, liebe Leser, ist auch dieser post ein Pfosten, ein Grundpfeiler menschlicher Zlks. Umso verwunderlicher für mich, wie wenig solch eine o.g. Binsenweisheit in Frage gestellt wird.
Historisch ist es allerdings nicht verwunderlich, denn die anarchistische Bewegung wurde als noch mächtiger als der "Klassenfeind" als erstes ausgerottet.
Warum wohl?

Mich sehr verwundert, ja sogar gegen meine Überzeugung, schreibe ich das hier. Ich, der in all seiner Freiheitsliebe (und Freiheit beinhaltet ja auch Regelfreiheit oder zumindest Selbstbestimmungsrecht von Regeln! und inwiefern eigene, selbst aufgestellte Regeln überhaupt noch als Regeln gelten können, ist ja auch noch eine nicht übersehbare und gelöst werden müssende Frage), sich ein ungeregeltes Zusammenleben bei bestem oder schlimmstem Willen nicht wirklich vorstellen kann.
Man mit Frau stelle sich nur einmal bildhaft vor, wie ein Schiff, egal ob segelt oder dampft, im Sturm versinkt, nur weil der demokratische Abstimmungsprozess über den besten "Weg" und das entsprechende Manöver dorthin noch andauerte.

Ihr wollt Antworten? Fragen habt ihr selbst, braucht also meine nicht?
Ok, dann noch eine Frage: Wieso denkt? glaubt? hofft? ihr, ich oder irgendwer, Frau Merkel, die Herren Trump, Erdogan, Putin, Steinmeier oder Gabriel, oder der ach so euphorisch in good ol' Germany wieder aufgenommene Sohn Schulz hätten welche, oder gar bessere, als ihr und ich sie auch nicht haben? Was macht euch so sicher, dass diese nicht erweiterten Suizid begehen wollen oder gar nicht anders können an ihren/unseren "Steuerknüppeln"?

Weil ein Gott oder Göttin sie hat?
(Und deswegen sie fordern muss?)
Und weil die Damen und Herren von Gott oder Göttin gesandt sind, um uns antwort-/regelose kleine Kinder auf die Sprünge ins Leben zu helfen? Damit wir damit dann auch ja mal endlich erwachsen werden aber es genau damit niemals sein werden?

Ich hätte (nicht? doch!) übel Lust, diesen post jetzt enden zu lassen. Denn eigentlich habe ich bereits hier mit diesen Fragen alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt! Verwunderlich wieder auch hier und jetzt, warum ich (oder wer auch immer!) es überhaupt sagen und schreiben musste.

Die geneigten Leser wissen ja bereits, wie sehr ich den Physiker Harald Lesch bewundere und schätze. Ich kann ihn jeder und jedem nur als Hochgenuss empfehlen, er ist ja regelmäßig im ZDF und schon viel früher und auch sachgerechter auf ARD-Alpa zu sehen und hören.
Nach seinem Muster baue ich diesen post auf: Eingangsfrage "Muss es Regeln geben?" Und dann das aktuelle Wissen zu dieser Fragestellung.

Und, was soll ich sagen? außer noch einmal, wie sehr auch das mich verwundert, die Physik gibt auch auf meine sozio-philosophische Frage eine, ich vermute: DIE einzige, ultimative! Antwort.
Nämlich: Es muss keine Regeln geben!
Jedoch gäbe es keine, gäbe es auch uns nicht, die nicht nur danach fragten, sondern sogar zusätzlich welche aufstellen!
Mensch stelle sich doch nur mal Mensch ohne regelmäßigen Herzschlag vor! Und was sollte denn eine Regelmäßigkeit ohne Regel sein?

btw und das wohl wichtigste im Zusammenhang mit der Frage nach Regeln, wenn auch völlig aus diesem Zusammenhang gerissen: Wisst ihr eigentlich, was man als Pulsschlag des Universums, also sowas wie unseren Herzschlag bezeichnen könnte?
Es ist genau so lyrisch, wie man (nicht nur, aber auch) uns sogar physikalisch korrekt als Sternenstaub bezeichnen kann.
Es ist die Regel, dass jedes sich verändernde elektrische Feld ein sich änderndes magnetische Feld UND jedes sich ändernde magnetische ein sich änderndes elektrisches Feld bewirkt!
Wenn man (ich! als überzeugter Kybernetiker!) so will, ist das ein, DER! Regelkreis des Universum, klingt nur deshalb so kompliziert, weil er ins Ursache/Wirkungs-Erkenntnisschema der Physik gepresst wurde. Regelgemäß werden musste!
Besagt eigentlich nichts weiter, als dass Strom durch sich bewegende Magneten erzeugt wird und Wechselströme Magnetfelder verursachen.
Und doch: es hat nicht nur Generatoren und Elektromotoren zur Folge. Nein, nicht nur Energie noch Materie, auch sowas wie das "Maß aller Dinge", die Lichtgeschwindigkeit, gründen auf diese Regel!
Und selbst die die universelle Struktur bestimmenden zur Zeit vier, ursprünglich, besser: urknallig aber wohl eh nur eine! Wechselwirkungen kommen ohne diesen Herzschlag nicht aus, wenn sie nicht gar und einfach nur eine der vielen Erscheinungsformen immer wieder derselben "Sache" sind. 

Also zurück zur eigentlichen Frage, Physik (zu Unrecht!) beiseite: Ja, nicht nur mir sind keine, sondern auch ich bin ohne Regeln nicht vorstellbar, einfach weil unregelmäßig unmöglich!

Na! Wenn das keine Antwort ist?
Und doch: so unbefriedigend! Findet ihr das auch?

Mein vorerst letzter Gedankenstand zum Thema "Regeln" ist auch wieder eine einfache Antwort, so einfach, dass es höchst verwunderlich und Zeichen ausgesprochener Dummheit,
   es kann nur eine willentliche sein! aus Versehen ist kein Mensch so dumm!
ist, dass ich als nun wirklich extrem dummer Mensch sie hier schreiben muss:

Es gibt genau zwei Arten von Regeln:
a) "natürliche", so aber nicht benannte, sich selbst erklärende, sozusagen in auch unserem Sein begründete und es bewirkende Regeln
und
b) als natürlich bezeichnete, tatsächlich aber nur gewollte, aufgesetzte, abgeleitete, erwünschte oder erhoffte, illusionistische Regeln.**)

Also Regeln, die a) uns und unser Dasein bewirken und wiederum durch unser Dasein bestätigt und durchgesetzt werden....

Oh... hab ich's noch nicht erwähnt? Es gibt ja doch noch eine Regel gemäß aufgeworfene Frage: Was sind Regeln, die sich nicht durchsetzen? Nicht durchgesetzt werden?

Also die a-Regeln setzen sich automatisch durch. Andernfalls hört das regelwidrige Sein zusammen mit der/den Regeln auf, zu existieren: die Regeln wie das jeweilige Sein mutieren wieder zum Nichts. In dem aber weiterhin o.g. Pulsschlag irgendwie geregeltes irgendwelches Sein erzeugt UND dadurch weiter angetrieben wird.
Bislang jedenfalls. Solange sozusagen das Nichts ausreichend dicht ist.
Verkrümelt sich dieses weiterhin, und alles deutet daraufhin, dass es so ist: es dehnt sich aus, verdünnisiert sich! ist es vorstellbar, dass irgendwann auch unser Nichts diese "kreative" Kraft, die Schöpfung weiter zu schöpfen, indem es sie regelt und durch sie geregelt wird, verliert.

Also Regeln und existenzielles Sein nach diesem Muster a) sind gleichbedeutend, sich gegenseitig beflügelnd und bedingend. So wie regelmäßiger Herzschlag als anschauliches, jederzeit von uns erfahr-/fühlbares Beispiel: Herz bewirkt Regelmäßigkeit evv., Regelmäßigkeit ohne Herz ist keine Regel UND ungeregeltes Herz kein Herz.

Ein für mich anschauliches Beispiel für eine Regel der Kategorie b) ist die geregelte Ampel: sie regelt Verhaltensweisen von Menschen ebenso wie menschliche Verhaltensweisen sie erregeln. Eine b-(eschiss...)Regel ist sie jedoch, weil erst durch bestimmte Wünsche von merkwürdigem, Menschen und Verhalten genanntem Sein eine solche Regel erst sinnvoll, gar nötig oder noch ungarer "natürlich" "UNS" erscheint.

Die Regel: "Auf jedem Schiff gibt's eine, die das regelt" ist auch so eine b-Regel.

Ich wiederhole zum Schluß nochmal den gerade so gut passenden Witz:
Moses sprach vom Berge Sinai herunterkommend zu seinem Volk: "Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für euch.
Die gute: es ist mir gelungen, ihn auf zehn runter zu handeln.
Die schlechte: er bestand auf Ehebruch!"

Zugaben:
Die propagierte Regel: Macht kaputt, was euch kaputt macht! wäre auch so'ne b-Kategorie. Ist aber nicht mal eine oder gar die Regel, denn keineR hält sich dran oder setzt sie durch!

Dann doch lieber Bankraub sträflich im Gesetzbuch verankern und mit Millionen in diesem UNZUCHTHAUS bestrafen!
Mensch und meine Regeln, welch ein bodenloser Schwachsinn!

Auf die Frage: warum macht Mensch sowas, hätte ich als blinder Hobby-Seemann 'ne Antwort:
Geradezu als Kennzeichen moderner Menschen, wenn auch deutlich nicht a-Regel bedingt, jedoch jede Menge b-Regeln bedingend und bewirkend, UND womöglich a-Regel widrig Nichtexistenz bewirkend und bedingend, gilt die regelmäßige Verhaltensweise, vor den verkehrten, den harmloseren Dingen Angst habend blind gegenüber den wirklich Angst machenden, selbst gewollten Zuständen zu sein!

Sozusagen aus Angst vor Terrorismus sich selbst dick und tot zu fressen.
Aus reiner Gier, Angst, man könne ja "zu kurz" kommen in der eigenen Zu-Kleinheit, sich dumm und herrlich dämlich zu konsumieren!
Aus Angst, Mensch könne ja Mensch umbringen, ihn die tödlichen, mächtigen Regelwaffen selbst in die Hand zu regeln!
Und noch besser, am besten wohl gar: gleich selbst möglichst viele Menschen regelrecht abzuschlachten!
Mensch als Erwachsene Tötungsmaschine immer wieder gern und kindgerecht zu wählen! Freiwillig, d.h. ohne fremden Zwang! zu kaufen, und klar, gehört ja zu dieser Regel:
zu bezahlen dafür, dass Mensch Mensch umbringt!

Demokratie als Staatsform als bestmöglich anzusehen. Dabei aber vergessend, dass Staaten vor lauter Unregelmäßigkeit dringenst Regeln bedürfen und dadurch erzeugen.
Angst also vor Staatenlosigkeit statt vor mörderisch er- und geregelten Staaten mit Handelsabkommen und 2% Militärausgaben!

Angst vor Räubern und jede Menge Ausgaben dafür, uns vor uns zu schützen, nur um es uns freiwillig  damit und überreichlich zu geben!

Die a-Regel in aller banalen Binsenweisheit lautet:
Wo nichts ist, kann auch nichts geraubt werden.
Und noch besser: muss auch nichts bestraft oder belohnt werden!

Für welche Regel(n) arbeitet ihr sonst noch?
Oder warum, wenn nicht für Regeln arbeitet überhaupt ein Mensch?

Und last but not least:
Ist etwa Arbeit DIE Regel?

-------------------------------------------------------------------
*) Ist etwa eine Ideologie "zum Wohle einer wie auch immer gearteten Allgemeinheit" kein Egoismus?
Also eine Religion wie das Christentum, das ja grundsätzlich die Basis unseres Zlks bildet, nicht aus rein egoistischen Motiven gültig?

**) Erst bestimmte, vorhandene Illusionen erzeugen diese;
andere Ideologien = andere Regeln! (bekannter aber gleich: andere Länder, andere Sitten!)
Aber auch keine oder Nichtideologien bedingen und bewirken Regeln.

Also ein jedes menschliche Miteinander, auch und gerade das ungewollte, unmenschliche Gegeneinander von unmenschlich sein wollenden oder meinen zu müssenden Mitmenschen sind die regelmäßig schaffenden und brauchenden, reiche Regel.

Menschlicher Reichtum = DAS reiche Regelwerk!
weitreichend und Reiche bewirkend wie zerstörend!

Menschliche Überregel, sozusagen der Regel-Darwinismus:
Das noch überreicher geregelte Reich zerstört jedes regelärmere Arm!
Reich kann man es dann ja nicht mehr nennen.