Samstag, 1. August 2009

Der Mut, die Wahrheit anzunehmen!

wie freeman in seinem gleichnamigen blogpost veröffentlichte. Nicht nur dieser Post ist sehr lesenswert, wie so viele andere seiner Beiträge auch, insbesondere hier ist die Diskussion der Kommentierenden ebenfalls besonders lesenswert, finde ich jedenfalls.

Leider, ich weiß nicht recht warum? (Nachtrag: Inzwischen weiß ich warum: Kommentare werden nur noch akzeptiert mit max. 4.096 Zeichen!) ist mir nicht möglich, meinen dann hier veröffentlichten Kommentar bei ihm zu posten. Was aber allenfalls für freeman oder seine Leser schlimm wäre, für mich oder uns hier nicht so sehr, denn tatsächlich bauen meine Beiträge der letzten Tage hier auf diesen seinen Beitrag auf. Ebenso wie auch sein Beitrag auf meine aufgebaut sein könnte.

Also viel Spaß hiermit und schaut doch bitte auch bei freeman vorbei. Nicht nur inhaltlich sowieso interessant, nein, dort tobt auch das menschliche Leben!

Für Helga mein Göttlichstes:

Ich bin Gott! Wenn Du auch eine Göttin bist, wäre ich weniger allein (keine Anmache, ich habe eine noch dazu wunderschöne Göttin an meiner Seite. Aber wie Du liebe auch ich den Teil der Philosophie, den wir Theosophie nennen. Unsere Religiösität begreifen ich damit als Teil unseres Seins, der uns ebenfalls zur Wahrheit über uns verhilft: Wir müssen nur aufhören, unser wahres Sein in Haben
- Macht, Profit, Prestige, gar Unsterblichkeit. Religiöse Bedürfnisse zu mächtigen Kirchen, christliche oder islamische Gottesstaaten zu verklären, menschliche Regeln Gott und nicht Teufeleien zuzuschreiben? -
umsetzen zu wollen. Dieser Umsatz unseres, allen gehörenden Reichtums in individuelles (Un-)Vermögen ist unser totes, weiterhin noch zu gebärendes Kind, das noch dazu uns in uns vergiftet! Ich denke, das können und damit sollten wir es wissen! Und an uns glauben!).

Unsere Schaffenskraft macht uns zu Göttern, die alles können! Warum müssen wir uns das erst beweisen, indem wir alles zerstören?
Haben wir mit unserem Haben und Sein Angst vor toten Kindern in unserem gesellschaftlichem Leib? Sehen wir deswegen nicht, was wir fühlen? Ideologisch bedingter Mut zur göttlichen Abtreibung? Belohnungen, Prämien für Totes Austragende zur Strafe für alles, nur nicht wahres Glaubende?

Wäre es nicht an der Zeit, an uns als alleinige Götter im Universum zu glauben? Jedenfalls solange, bis wir erfahren, dass es auch noch andere im Universum gibt? Über die wir uns dann freuen könnten, weil die Menschheit dann nicht mehr die alleinige Last der Verantwortung fürs Überleben des Lebens trägt?

Apropos selbst übernommene Verantwortung für etwas, das wir eigentlich nicht zu verantworten haben, denn auch wir sind nur erschaffen worden vom Universum:
Wir haben sie allein dadurch übernommen, indem wir Kräfte freisetzen können, die immer zerstörerische Ausmaße annehmen - angenommen haben und werden. Wie einst wir lernten, das Feuer für uns und gegen uns nutzen zu können, lernen wir, dies auch mit anderen, immer mächtigeren Kräften zu tun, die wir zwar nicht geschaffen haben, deren Wirkungen wir aber für von uns geschaffene Änderungen ... (universale? Was anderes als eine Änderung des Universum ist es, wenn wir Teile der Erde dazu bringen, selbst unser Sonnensystem verlassen zu können? Nur ein Beispiel, das ich aber für besonders deutlich als unsere Potenz, das Leben zu erhalten, ansehe. Beispielweise Ameisen als ebenfalls hoch entwickelte Lebensform konnten bisher noch nicht ihre Füße vor unsere Tür setzen, wohl auch noch nicht einmal aus den Fenstern unseres Raumschiffes schauen!)
... einsetzen.

Damit lassen wir nur noch zwei Möglichkeiten zu:
Entweder wir glauben an unsere Göttlichkeit.
Oder wir machen uns weiter zu den Teufeln, für die wir uns halten und damit dann auch immer ausschließlicher sind und werden!

In beiden Fällen ist es egal für uns, wohin unsere Reise geht: Gleich in den sicheren Tod? Oder glauben wir uns das Vermögen - lassen es uns! Nehmen es uns nicht gegenseitig weg! - dem Universum ein Schnippchen schlagen zu können, weil wir überleben, was das Universum dauerhaft so nicht zulässt? Es hat uns wie auch tote Materie geschaffen zum Preis, dass dieses Geschaffene dauerhaft instabil ist! Wieder zerfällt, sich verdünnisiert, wieder zu ungeordneter Energie sich entwickelt.

D. h. für uns: Ob wir uns nun für Fehler halten oder nicht, wir sind als solche geschaffen worden, zumindest dann, wenn man begreift, dass Schaffen um es wieder zu vernichten, mindestens einen, möglicherweise sogar zwei Fehler in sich trägt.

Die Frage lautet für uns nur: Wollen wir weiterhin Fehler sein? Oder begreifen wir - und sorgen dafür, dass unsere Fehler in der Wirkung begrenzt werden, nicht im Sein! (Hierzu werde ich noch eine dies sehr schön und bildhaft verdeutliche Geschichte weiter erzählen!) - dass unsere Schwäche unsere Stärke sein muss, wenn wir in einem übergeordneten System mit unserem bisherigem stark sein Wollen uns als die Schwächeren erweisen!

Das können wir aber nicht mehr mit Sanktionen erreichen: Denn wir bestrafen UND belohnen immer nur unsere Fehler! Auch dann, wenn wir etwas oder an anderes glauben! Das ist doch gerade heutzutage gut zu erkennen, oder?
Es wird immer schwerer, unsere systematische Fehlerhaftigkeit als Einzelfälle, Ausnahmen von der Regel ansehen. Sie zeigen uns immer mehr, was wir eigentlich regeln mit unserem Willen, etwas regeln müssen zu glauben. Götter sind allmächtig, sie brauchen keine Regeln, denn sie haben die Macht, sich über Regeln hinweg zu setzen, sie zu schaffen und wieder abzuschaffen! Götter brauchen nur Gottvertrauen und keinen Gerechtigkeitsglauben! Und sie brauchen Liebe: Für ihr Sein, für ihr Schaffen und von anderen Göttern! (Wie schon erwähnt: Story hierzu folgt, der Inhalt steht fest, nur die Form ist mir noch nicht klar! Aber es wird sowas wie sokratischer Siebe Fortsetzung sein.)

Damit habe ich eigentlich auch schon Haniels letzten Beitrag beantwortet, denn in ihm sehe ich ähnliches: Gerade in seinen schwachen Momenten erkennt er, weiß er seine Stärke. Zumindest er also glaubt an sich, glaubt an seine in ihm steckende Göttlichkeit, sieht sehr wohl auch das in ihm steckende Teuflische. Vermeidet aber, sich von Göttliches zu trennen, es Gott zuzuschreiben, sodass auch ihm nur sein Teuflisches bliebe!

Wir sind beides: teuflische Götter UND göttliche Teufel! Die Frage lautet für uns nur: Was wollen wir sein? Denn wir sind, was wir wollen. Sonst wären wir ja keine Götter!

Ich bin Gott! Weil ich es sein will! Was seid Ihr?
Brauchen wir Mut, um Wahres zu glauben? Weil wir nur Geklaubtes annehmen?

Mut, mit uns und somit dann auch mit Göttern eins zu sein? Mut zu wissen, wir regeln immer nur unsere Teufeleien UND machen genau mit dieser Überbewertung der universellen (Un-)Gerechtigkeit uns immer mehr zu solchen? Mut, daran zu glauben: Es gibt keine gerechten Götter! Es sei denn, wir sind's? (Wozu also welche wählen? Oder Menschen zu Richtern über Menschen zu ernennen?)

Mut, unser göttliches Sein als wahr anzunehmen?

Brauchen Götter Staaten? Oder (Un-)Menschen Gottesstaaten für ihre Teufeleien?
Entwickeln Menschen sich in Staaten zu Göttern oder zu Teufeln? Eine Frage der Sicherheit? Oder der mut- und sinnlose Versuch die wahre, auch menschliche Unsicherheit dankbar als zu uns, zu unserem Leben gehörig anzunehmen? Denn sie ist nicht unsicher, wir sterben sicher! Brauchen wir für diese Sicherheit, zu leben um zu sterben, Gesetze? Oder verhindern diese gar noch unser sicheres Leben zu Lebzeiten; töten uns schon, bevor wir sicher sterben müssen? Gesetze zum unsicheren Leben UND für noch sicheren Tod?

Wissen wir nicht, dass wir sicher leben? Oder glauben wir nicht daran?
Warum glauben wir lieber an unsterbliche(?!) Teufel oder unmenschliche Götter?

Kommentare:

  1. Lieber Jo,

    danke für Dein Angebot an mich!
    Ich möchte mit einer Betrachtungsweise antworten, die ich sehr schlüssig finde. Seit reichlich einem Jahr beschäftige ich mich konzentriert mit ihr, das bedeutet, ich setze mich jeden Tag in dieser Weise auseinander, überprüfe, wie ich damit klarkomme und wie es mir damit geht.
    Wie in alles-schallundrauch mehrfach erwähnt, beziehe ich mich auf das Buch Ein Kurs in Wundern.
    Wunder sind hier ein Zustand der Verbindung zu unserem Ganzen, anders gesagt zu Gott, und Wunder sind dann also eine Normalität und wir können lernen, in diese wirklich angenehmere Normalität zu gelangen.

    Du schreibst, "wie wir einst lernten, das Feuer für ...". Meinst Du damit das Feuer der Steinzeit? War das vor oder nach dem Pyramidenbau? Nein im Ernst, diese Geschichten sind vielleicht nur Schul-Geschichten. Diese Darstellung hat etwas, das ganz viele solche Sachen haben: Ich kann das für mein Leben nicht wirklich verwenden. Es gibt mir keine Handlungsmöglichkeit.
    Anders geht es mir mit dieser Geschichte: Im Kurs sagt Jesus, der dieses Buch von 1200 Seiten diktiert haben soll - was ich glatt glaube, denn jeder Satz steht, der Text ist sehr dicht und von vorne bis hinten schlüssig und nichts wackelt - also da findet sich folgende Aussage:
    Menschen haben sich vor tausenden von Jahren gedacht, sie könnten ohne Gott zurechtkommen und haben eine innere Trennung vollzogen. Aus dieser Trennung resultieren alle Miseren, die wir erfahren haben. Der Mensch ist nicht mehr dem Ganzen zugehörig, von seiner Vorstellung und Denkweise her - und folge-richtig packt er nicht, andere Ergebnisse zu schaffen als diejenigen, die uns die jüngere Geschichte, die wir einigermaßen nachvollziehen können, mitteilt. Ananlog entsprechen dem auch unsere eigenen Lebenserfahrungen mit viel Schmerz, Enttäuschung, Nicht-Wissen-Wie, letztlich: Angst.
    Aus dieser Erkenntnis ist es nicht lohnend, analytisch alles zurückzuverfolgen und vom Urgrund her neu richten zu wollen. Die Jahrzehnte des Wirkens und Geschäftemachens der amerikanischen Psychologie hat das bestens gezeigt. Dieser Weg funktioniert nicht. Und meine Erfahrung mit dem Angebot Ein Kurs... zeigt, dass die Lehre und die Lektionen angewendet - funktionieren.
    Ich stimme vollständig darin mit dieser Lehre überein, dass alle Menschen zusammengehören, keiner ausgeschlossen ist. So erfüllt sich für mich, was unter "Meschlichkeit" verstanden wird, am besten. Und ich habe immer wieder ausprobiert, dass es stimmt, wenn ich einen anderen angreife, meine ich im Grunde mich selbst, es ist meine Unsicherheit oder es sind Vorwürfe an mich und ich schwäche mich für Stunden damit. Das klingt im ersten Moment absurd, doch nach längerer Betrachtung und Selbstbefragung ist es so. Ich habe daher beschlossen, dass ich keinen angreifen, beurteilen, ausgrenzen, nicht lieben will; gilt auch für mich. Ich bin noch "junger" Schüler, klappt nicht immer, doch ich kann mich immer wieder korrigieren.

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  2. Danke Helga, für Deinen, wie ich finde, wundervollen Kommentar!

    1. Zu Feuer:
    Ich glaube; mir scheint es so zu sein, es ist egal, was wo und wann wir lernen. Also beim beispielhaft verdeutlichendem, von Dir als Schulwissen eingestuftem meinem Meinen zu wissen bezgl. des Gebrauches von Feuer durch uns Menschen ging es mir vor allem nur darum, aufzuzeigen, wie UND dass wir alles lernen, was es für uns zu lernen gibt, INDEM wir es FÜR UND GEGEN uns einsetzen!

    2. Wenn Du von Trennung sprichst, triffst Du, erkenne ich genau das, was ich sehe, wenn ich es beschreibe: Wir schreiben unser göttliches einem Gott zu Gute, sodass wir uns von unserem Guten trennen und uns somit zu schlechten Menschen (von mir Teufel dann genannt) machen, die außer dem Schlecht Sein keine andere Wahl mehr sich damit lassen!

    Oder anders: Ein jeder Mensch, der einen Gott anbetet außer sich selbst als Gott, der weiß, wie wichtig und wertvoll jeder andere Gott neben ihn für ihn ist, macht sich selbst, aber mit sich auch alle anderen Menschen zu Teufeln!

    3. Im Gegensatz zu Dir halte ich unsere Urteile als unabdingbar zu uns gehörig!. Wir können vlt. dieses irgendwann mal durch Prothesen ersetzen, wir beschreiten diesen Weg ja, aber immer wenn Menschen etwas wahrnehmen, müssen, sollen, wollen können, immer dann werden Menschen auch immer auf ihre Urteile angewiesen sein. Als Beispiel unsere Sehfähigkeit: Das Bild, das wir als von unseren Augen aufgenommen erleben, entsteht nie im Außen! Es entsteht immer nur in unserem Innern. In unserem Gehirn. Damit wir überhaupt sehen können, müssen wir erst einmal lernen, den Dingen, die ihre Abbilder auf der Retina unserer Augen hinterlassen, möglichst angemessen zu beurteilen.

    Wir Menschen haben also nicht die Wahl ob, wir müssen immer urteilen. Aber wir haben die Wahl, ob wir richterliche Urteile als zum Richter gehörend ansehen. Oder ob ein menschliches Urteil einem anderen Menschen gerecht werden kann! Wir haben die Wahl, zu urteilen, ob ein Mensch ein Gott ist, der andere Menschen nachhaltig beurteilen kann. Oder ob wir alle Götter sind, die kein Urteil, außer über sich selbst, über Götter fällen können. Und es demzufolge auch niemals tun müssen, niemals tun wollen, niemals tun werden. Einfach, weil sie es für ihr Gott Sein nicht brauchen!

    Aber selbstverständlich ist das auch für mich nur Theorie. Mein Vorteil als Arbeitsloser ist einfach: ich kann mir sowieso nichts mehr erlauben. Also auch keine wirkungsvollen Urteile über meine Mitmenschen!

    Ich kann zwar so tun, als ob. Aber mir glaubt ja sowieso niemand!*gg

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  3. Lieber Jo,

    so wie es lese, schreibst Du ziemliches Durcheinander. Was meinst Du, was Du mit dem Philosophieren für Dich und das Ganze ändern kannst? Unser Ausschnitt, den wir sehen können, ist zu klein. Noch dazu belastet mit viel Verblendung. Das ist das eine. Und zum anderen ist doch alles schon Jahrtausende "gepflegt" und längst übermittelt. Sieh es Dir genau an. Das ist es, was ich in der vorigen Mail sagte: Wir glauben, wir packen das alleine. Doch sieh Dein bisheriges Ergebnis an, wie zufrieden bist Du damit - mit dem Ganzen?
    Willst Du Akupunktur und Chinesische Medizin erfinden? Willst Du Physik oder das Einmaleins erfinden? Wir können das anwenden wenn wir´s für uns erschlossen haben.
    Ich glaube, dass wir uns viel vormachen, wenn wir uns zum Philosophen ohne Denkschule aufschwingen. Viel gelesen und auch viel erfaßt, doch lange nicht genug und im Ganzen eine unübersichtliche Mischmaschangelegenheit. Das bringt uns nicht dahin, wo wir zutiefst hin möchten.

    Wenn Du schon einiges weißt, dann kannst Du sehr gut in "Ein Kurs in Wundern" einsteigen. Eine rundum stimmige Lehre und Erkenntnis schafft man nicht in wenigen Jahren. Das verlangt sehr lange lange Zeit. Und - das liegt bereits vor, sogar aktualisiert für uns für genau jetzt unsere Aufgaben. Ich weise immer wieder darauf hin.
    So lange Du von den ganzen negativen Sachen dieser Welt ausgehst, sie für Deine "Argumentationen" verwendest und Dich damit identifizierst, geht es nicht weiter. Erst dann, wenn Du dieses Karussell verläßt, Dich wieder mit dem Göttlichen in Dir verbindest.
    Und: Wir sind alle eins. Wir sind alle Gott. Wir sind alle ein Teil von diesem GOTT. Und Gott ist das Unerklärliche, Unnennbare, das ewige Gesetz, die Veränderung und und. Worte geben das nicht wirklich wieder. Zu verstehen ist das in Wahrheit nur von innen. Und da können wir zurück gelangen. Dann geht es los....

    Dorthin zurück zu finden geht am allerkürzesten mit hohen Lehrern. Für uns ist das Jesus. In anderen Teilen der Erde können das andere sein.

    Kennst Du einen, der ohne guten! Lehrer Tennisstar geworden ist oder ein hervorragender Sänger oder Pianist oder Wissenschaftler oder oder oder. Oder Handwerker.
    Das Rühren in einem ganz kleinen Kreis zur Selbstbefriedigung und Beschäftigung bringt nichts.

    Und was ich mitteile, ist nicht, was ich so für mich denke, es ist einfach nur das, was ich akzeptiere und für nützlich befinde und was von GOTT kommt. Ein Ziel heißt für mich, sein Wort zu meinem werden zu lassen.
    Und das Schöne ist, dass sich die Alltagsprobleme und Sorgen lösen.
    Wirklich. Sie kommen einzig aus unserem Ego. Wir sind nicht das Ego. Wir sind Aspekte oder Teile oder von GOTT. Eins.

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  4. Liebe Helga,

    wie ich diesen Deinen Beitrag, für den ich Dir ebenfalls herzlich danke, drehe und wende, ich komme immer zu dem Schluss: ich verstehe ihn einfach nicht!

    Was aber nicht einfach daran liegt, dass ich ihn nicht verstehen will. Eher daran, dass ich bin, was und wie ich bin.

    Aber ich werde weiter versuchen, zu verstehen, was Du mir damit sagen möchtest!

    Was will ich ändern?
    Ich bin mir sicher, wenn ich etwas ändern wollte, täte ich es auch! Aber wie mir unser gemeinschaftliches Sein zeigt, ist es allein unser Wille, auf Kosten der Zukunft unserer Kinder diese Raumschiff Erde zugunsten von Bankkonten zu verändern!

    Also bin ich dankbar, so wenig wir mir irgend möglich als in Deutschland lebender Mensch dazu beizutragen.

    Ich fürchte mich davor, etwas ändern zu wollen! Denn ich bin ziemlich allmächtig, was mich sehr verwundert! Aber das muss ich mir nicht mehr beweisen!

    Ich begnüge mich einfach damit, mich kindlich erfreut darüber zu wundern.

    Durcheinander?
    Ok, haben mir schon viele gesagt. Insbesondere Juristen, was ich als sehr bemerkenswert empfand. Ich empfinde mich durchaus als Mensch, der anderen durcheinander erscheint. Aber was ist daran für Dich so bemerkenswert?

    Und wie berücksichtigst Du die Möglichkeit, mein Durcheinander drückte unser menschliches Durcheinander aus? Oder hälst Du es für unmöglich, mein Durcheinander könnte nicht einfach die Wirkung eines übergeordneten für alle geltendes Durcheinander sein?
    Wäre es dann nicht am besten für uns alle, ich stellte mein Durcheinander z. B. hier dar, damit wir alle die Möglichkeit haben, unser Durcheinander zu erkennen?

    Also meine Kernfrage lautet an Dich: Was soll ich denn ändern? Und soll ich dafür hier nicht oder noch mehr schreiben?

    Sollte ich nur schreiben, wenn ich Lehrer habe?

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  5. Lieber Jo,

    ich danke Dir vielmals für Deine ganz ehrliche Antwort, die ich toll finde. Sie drückt bestimmt aus, wie ganz viele ehrliche Menschen das sehen könnten. Darum finde ich gut, dass wir uns damit auseinandersetzen wollen. Und ich bin sehr froh, dass Du Dich nicht angegriffen fühlst, jedenfalls das nicht zum Thema machst. So ist es auch. Ich suche selbst - und suche in diesem Moment in unserer Korrespondenz mit Dir.

    Es geht immer wieder um das "Durcheinander" in uns. Und Du sagst, dass Du das Durcheinander der Gesellschaft verkörperst. Das ist aber "plakativ", "flächig" gesehen. Denn es gibt nur oberflächlich dieses Durcheinander. Genauer besehen ist das ein System, ein negatives, in dem wir "benebelt" drin stecken. Das sagt was über die Qualität des Durcheinander aus. Erreiche mal im Nebel oder benebelt ein Ziel: es ist schwer und sehr möglich, an einer anderen als der geplanten Stelle anzukommen. Ich will im Moment nicht darüber "philosophieren" dass es manchmal richtig ist, an einer anderen Stelle ankommen. Ich will jetzt nur davon ausgehen, dass unser Ziel ist, bewußt unseren Weg zu gehen und dazu gehört, Zielpukte zu erreichen.
    Dass Du nicht verstehst, was ich schreibe, bedeutet, dass für Dich weit entfernt (scheint!), was für mich klar ist. Und das bedeutet, dass Du noch innerhalb der Wand lebst, die uns einschließt mit all den manipulierten Konzepten und verzerrtem Wissen.
    Ich wollte Deine Mail heute nicht lesen und beantworten. Doch ich las eben vom Kopp-Verlag die Meldung, dass Griechenland mit "Impfung für alle ohne Ausnahme", eine andere Formulierung für Zwangsimpfung, beginnt. Da zeigt sich, wir werden mehr und mehr bedrängt. Das heißt, es kommt sehr darauf an, dass wir aus diesem engen Raum, unseren Blockierungen und Ängsten, unserem Bruchstückwissen, herauskommen. Wir sind mächtig - ganz richtig - doch können wir damit nur wirklich umgehen, wenn wir klar sind. Das Gegenteil von Durcheinander ist Klarheit. Verwechsle nicht, dass Du mächtig bist, das sehr wohl weißt, jedoch jetzt nicht in einem guten Zustand bist, das jedoch nicht so genau zugeben magst und es quasi für den Bestandsschutz ; )
    als "feste Realität" sehen willst.
    All diese Dinge, wie die Politik, wie unser Verhalten (!), sind hohle Show! Die ewige (und dennoch sich verändernde) Wahrheit ist eine ganz andere. So wie Deine Wahrheit eine viel größere ist, als Du in vielen Momenten selbst siehst.
    Ich finde Deine Ehrlichkeit wirklich toll und danke Dir für diesen Austausch. Ich wünsche, dass wir ihn fortsetzen und zu einem gemeinsamen Verständnis kommen. Wir können etwas beleuchten, das das Ganze betrifft, und wir sind zwei Aspekte des Ganzen. Die darüber stehende Wahrheit ist: Wir sind eins.

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  6. Deine Kernfrage lautet: was soll ich ändern - schreibst Du.
    Immer zuerst Dich oder ich mich.
    Dieser Satz: "Wir müssen zu der Veränderung werden, die wir in der Welt sehen wollen."
    Ich habe den schon mehrmals zitiert. Er ist so wichtig.

    Stell Dir übertragen vor: Du willst einen Beruf ausüben, den Du noch nicht "hast". Du bist am Anfang Deiner Lehre. Fragst Du den Lehrmeister: Was soll ich machen? Kaum. Du wirst Dich von ihm Schritt für Schritt ein-weisen lassen und Du befolgst seine Aufgaben zum Ein-Üben. Nach einiger Zeit und nach einigem Üben kannst Du den Beruf aus-üben. Das heißt auch: Durch Dein Tun übst Du immer weiter und wirst immer besser. Wenn Du Dir dieses Beispiel ganz unkompliziert vorstellst und nachvollziehst, wirst Du sicher keine Probleme haben. Das kennst Du. So wie Du in der 1.Schulklasse auch nicht gefragt hast, wie soll ich das alles rechnen und machen...? Du hast mit dem Lehrer angefangen und bist Schritt für Schritt vorgegangen. Du hattest am Anfang zwar alles in Dir! - doch im Kopf hattest Du keine Ahnung von allem, was über die zehn Fingerchen hinausging. Du hast Schritt für Schritt in Dir - zusammen mit dem Lehrer - die Dinge in Dir geweckt und trainiert.
    So ist es auch mit dem Aussteigen aus den Verwirrungen unserer "Kultur" und dem Weg für ein "neues" Bewußtsein. Viel schneller und effektiver und sicherer kommst Du mit einem Lehrer voran. Die Entwicklungen "unserer Welt" - die wirklich ein Teil von uns ist, uns repräsentiert ! - verlangen, dass wir den Weg zu unserem inneren Meister (der doch ganz was anderes ist als unser dröges, ängstliches "Alltags-Dasein" oder unsere "Herden-Blindheit") so schnell wie möglich aufnehmen. Ein Lehrer ist der, der angekommen ist und den Weg zeigen kann. Übersetze Dir das wieder in ein ganz praktisches Feld, das Du kennst, und Du weißt, dass das immer so ist. Willst Du nach X³ und bist auf X², fragst Du jemanden, der schon in X³ war und den besten Weg kennt. Alles andere ist wursteln und verirren.

    Kann man sonntags mal machen - vielleicht für bestimmte Erfahrungen - jedoch nicht wenn es brennt.

    Zu Deiner Frage nochmal: Die Entscheidende Veränderung für entscheidende Veränderungen ist die Änderung unseres Bewußtseins. Da wir wie 1.Klässler nicht wissen, was hinter dem Nebel ist, brauchen wir einen, der hinter dem Nebel ist und uns durch die Wand führt. Wenn wir das wollen. Den Führer hast Du in der Hand mit dem Buch Ein Kurs in Wundern.

    Beschädigte Bücher werden seit einigen Monaten an Gefängnisinsassen und Heime weitergegeben. Selten gibt es ein gebrauchtes Exemplar über Amazon. 60€ sind viel Geld. Es lohnt sich aber ganz sicher - für den, der auch anwendet. Viele sind leider nicht wirklich bereit. Einige in einem zweiten Anlauf. Jeder hat es in der Hand und es ist seine Entscheidung, aus den bisherigen Erkenntissen: Alles Schall und Rauch - Konsequenzen folgen zu lassen. Wenn wir anders wollen, dann müssen wir es tun - und dann muss es mit Genauigkeit getan sein.
    Halbschwanger gibt´s nicht. ; )

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  7. Auch hier, liebe Helga, meinen Dank für Deine Auseinandersetzung mit meinen Schreiben.

    Zwei Dinge habe ich Dir noch nicht deutlich machen können, was ich hiermit gern nachholen möchte:

    1. Ich empfinde kein Durcheinander bei mir. Du sprachst davon, dass Dir etwas durcheinander scheint, was mir eigentlich sonnenklar ist. Jedenfalls mindestens genauso klar, wie Dir das Deine erscheint.

    2. Für Dich scheint es wichtig zu sein, Lehrer zu haben oder zu sein. Zweifellos sind Lehrer wichtig für Menschen!

    Aber mir und hier ist es wichtiger, es macht mir sozusagen mehr Spaß, und diesen möchte ich gern auch anderen vermitteln, selbst zu denken! Und dafür ist es meist wurscht, ob man nur nachdenkt, was andere schon vordachten!

    Wenn Du mir also sagtest, das von Dir empfohlene Buch sei von Dir selbst verfasst, wäre ich motivierter, es zu lesen. Da es aber nur vermutlich von einem Gott, wie auch ich einer bin, verfasst wurde, kann auch ich selbst mir den Inhalt denken. Und mich im Zweifel daran freuen, dass ich nicht der einzige bin, der sich so kluge Sachen ausdenken kann*gg

    Ach ja, einen dritten Punkt habe ich auch noch: Du sprachst von bewusstem da Sein, wo man ist. Vielleicht liegt hier eine Verwechslung vor?

    Also ich z. B. weiß, dass wo auch immer ich genau bin, ich immer genau da bin, wo ich sein WILL. Das genau lässt mir ja gerade meinen Willen bewusst werden, klar?

    Also auch wenn ich mich treiben lasse, keine bewussten Ziele habe, bin ich trotzdem immer da, wo ich bin. Wenn ich da nicht sein will, ist es ja ein leichtes für mich, dort zu verschwinden!

    Danke Dir liebe Helga! Auch ich freue mich über unseren Dialog! Auch ich fühle mich eins mit Dir. Auch ich wünsche mir mehr davon.

    Dein Jo

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