wie freeman in seinem gleichnamigen blogpost veröffentlichte. Nicht nur dieser Post ist sehr lesenswert, wie so viele andere seiner Beiträge auch, insbesondere hier ist die Diskussion der Kommentierenden ebenfalls besonders lesenswert, finde ich jedenfalls.
Leider, ich weiß nicht recht warum? (Nachtrag: Inzwischen weiß ich warum: Kommentare werden nur noch akzeptiert mit max. 4.096 Zeichen!) ist mir nicht möglich, meinen dann hier veröffentlichten Kommentar bei ihm zu posten. Was aber allenfalls für freeman oder seine Leser schlimm wäre, für mich oder uns hier nicht so sehr, denn tatsächlich bauen meine Beiträge der letzten Tage hier auf diesen seinen Beitrag auf. Ebenso wie auch sein Beitrag auf meine aufgebaut sein könnte.
Also viel Spaß hiermit und schaut doch bitte auch bei freeman vorbei. Nicht nur inhaltlich sowieso interessant, nein, dort tobt auch das menschliche Leben!
Für Helga mein Göttlichstes:
Ich bin Gott! Wenn Du auch eine Göttin bist, wäre ich weniger allein (keine Anmache, ich habe eine noch dazu wunderschöne Göttin an meiner Seite. Aber wie Du liebe auch ich den Teil der Philosophie, den wir Theosophie nennen. Unsere Religiösität begreifen ich damit als Teil unseres Seins, der uns ebenfalls zur Wahrheit über uns verhilft: Wir müssen nur aufhören, unser wahres Sein in Haben
- Macht, Profit, Prestige, gar Unsterblichkeit. Religiöse Bedürfnisse zu mächtigen Kirchen, christliche oder islamische Gottesstaaten zu verklären, menschliche Regeln Gott und nicht Teufeleien zuzuschreiben? -
umsetzen zu wollen. Dieser Umsatz unseres, allen gehörenden Reichtums in individuelles (Un-)Vermögen ist unser totes, weiterhin noch zu gebärendes Kind, das noch dazu uns in uns vergiftet! Ich denke, das können und damit sollten wir es wissen! Und an uns glauben!).
Unsere Schaffenskraft macht uns zu Göttern, die alles können! Warum müssen wir uns das erst beweisen, indem wir alles zerstören?
Haben wir mit unserem Haben und Sein Angst vor toten Kindern in unserem gesellschaftlichem Leib? Sehen wir deswegen nicht, was wir fühlen? Ideologisch bedingter Mut zur göttlichen Abtreibung? Belohnungen, Prämien für Totes Austragende zur Strafe für alles, nur nicht wahres Glaubende?
Wäre es nicht an der Zeit, an uns als alleinige Götter im Universum zu glauben? Jedenfalls solange, bis wir erfahren, dass es auch noch andere im Universum gibt? Über die wir uns dann freuen könnten, weil die Menschheit dann nicht mehr die alleinige Last der Verantwortung fürs Überleben des Lebens trägt?
Apropos selbst übernommene Verantwortung für etwas, das wir eigentlich nicht zu verantworten haben, denn auch wir sind nur erschaffen worden vom Universum:
Wir haben sie allein dadurch übernommen, indem wir Kräfte freisetzen können, die immer zerstörerische Ausmaße annehmen - angenommen haben und werden. Wie einst wir lernten, das Feuer für uns und gegen uns nutzen zu können, lernen wir, dies auch mit anderen, immer mächtigeren Kräften zu tun, die wir zwar nicht geschaffen haben, deren Wirkungen wir aber für von uns geschaffene Änderungen ... (universale? Was anderes als eine Änderung des Universum ist es, wenn wir Teile der Erde dazu bringen, selbst unser Sonnensystem verlassen zu können? Nur ein Beispiel, das ich aber für besonders deutlich als unsere Potenz, das Leben zu erhalten, ansehe. Beispielweise Ameisen als ebenfalls hoch entwickelte Lebensform konnten bisher noch nicht ihre Füße vor unsere Tür setzen, wohl auch noch nicht einmal aus den Fenstern unseres Raumschiffes schauen!)
... einsetzen.
Damit lassen wir nur noch zwei Möglichkeiten zu:
Entweder wir glauben an unsere Göttlichkeit.
Oder wir machen uns weiter zu den Teufeln, für die wir uns halten und damit dann auch immer ausschließlicher sind und werden!
In beiden Fällen ist es egal für uns, wohin unsere Reise geht: Gleich in den sicheren Tod? Oder glauben wir uns das Vermögen - lassen es uns! Nehmen es uns nicht gegenseitig weg! - dem Universum ein Schnippchen schlagen zu können, weil wir überleben, was das Universum dauerhaft so nicht zulässt? Es hat uns wie auch tote Materie geschaffen zum Preis, dass dieses Geschaffene dauerhaft instabil ist! Wieder zerfällt, sich verdünnisiert, wieder zu ungeordneter Energie sich entwickelt.
D. h. für uns: Ob wir uns nun für Fehler halten oder nicht, wir sind als solche geschaffen worden, zumindest dann, wenn man begreift, dass Schaffen um es wieder zu vernichten, mindestens einen, möglicherweise sogar zwei Fehler in sich trägt.
Die Frage lautet für uns nur: Wollen wir weiterhin Fehler sein? Oder begreifen wir - und sorgen dafür, dass unsere Fehler in der Wirkung begrenzt werden, nicht im Sein! (Hierzu werde ich noch eine dies sehr schön und bildhaft verdeutliche Geschichte weiter erzählen!) - dass unsere Schwäche unsere Stärke sein muss, wenn wir in einem übergeordneten System mit unserem bisherigem stark sein Wollen uns als die Schwächeren erweisen!
Das können wir aber nicht mehr mit Sanktionen erreichen: Denn wir bestrafen UND belohnen immer nur unsere Fehler! Auch dann, wenn wir etwas oder an anderes glauben! Das ist doch gerade heutzutage gut zu erkennen, oder?
Es wird immer schwerer, unsere systematische Fehlerhaftigkeit als Einzelfälle, Ausnahmen von der Regel ansehen. Sie zeigen uns immer mehr, was wir eigentlich regeln mit unserem Willen, etwas regeln müssen zu glauben. Götter sind allmächtig, sie brauchen keine Regeln, denn sie haben die Macht, sich über Regeln hinweg zu setzen, sie zu schaffen und wieder abzuschaffen! Götter brauchen nur Gottvertrauen und keinen Gerechtigkeitsglauben! Und sie brauchen Liebe: Für ihr Sein, für ihr Schaffen und von anderen Göttern! (Wie schon erwähnt: Story hierzu folgt, der Inhalt steht fest, nur die Form ist mir noch nicht klar! Aber es wird sowas wie sokratischer Siebe Fortsetzung sein.)
Damit habe ich eigentlich auch schon Haniels letzten Beitrag beantwortet, denn in ihm sehe ich ähnliches: Gerade in seinen schwachen Momenten erkennt er, weiß er seine Stärke. Zumindest er also glaubt an sich, glaubt an seine in ihm steckende Göttlichkeit, sieht sehr wohl auch das in ihm steckende Teuflische. Vermeidet aber, sich von Göttliches zu trennen, es Gott zuzuschreiben, sodass auch ihm nur sein Teuflisches bliebe!
Wir sind beides: teuflische Götter UND göttliche Teufel! Die Frage lautet für uns nur: Was wollen wir sein? Denn wir sind, was wir wollen. Sonst wären wir ja keine Götter!
Ich bin Gott! Weil ich es sein will! Was seid Ihr?
Brauchen wir Mut, um Wahres zu glauben? Weil wir nur Geklaubtes annehmen?
Mut, mit uns und somit dann auch mit Göttern eins zu sein? Mut zu wissen, wir regeln immer nur unsere Teufeleien UND machen genau mit dieser Überbewertung der universellen (Un-)Gerechtigkeit uns immer mehr zu solchen? Mut, daran zu glauben: Es gibt keine gerechten Götter! Es sei denn, wir sind's? (Wozu also welche wählen? Oder Menschen zu Richtern über Menschen zu ernennen?)
Mut, unser göttliches Sein als wahr anzunehmen?
Brauchen Götter Staaten? Oder (Un-)Menschen Gottesstaaten für ihre Teufeleien?
Entwickeln Menschen sich in Staaten zu Göttern oder zu Teufeln? Eine Frage der Sicherheit? Oder der mut- und sinnlose Versuch die wahre, auch menschliche Unsicherheit dankbar als zu uns, zu unserem Leben gehörig anzunehmen? Denn sie ist nicht unsicher, wir sterben sicher! Brauchen wir für diese Sicherheit, zu leben um zu sterben, Gesetze? Oder verhindern diese gar noch unser sicheres Leben zu Lebzeiten; töten uns schon, bevor wir sicher sterben müssen? Gesetze zum unsicheren Leben UND für noch sicheren Tod?
Wissen wir nicht, dass wir sicher leben? Oder glauben wir nicht daran?
Warum glauben wir lieber an unsterbliche(?!) Teufel oder unmenschliche Götter?